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Dauerbrenner im Transfer-Fokus: So plant der BVB – Bericht

Daniel Svensson weckt großes Interesse. Borussia Dortmund scheint derweil eigene Pläne mit dem "Laufwunder" zu haben.
BVB-Dauerbrenner Daniel Svensson (r.)
BVB-Dauerbrenner Daniel Svensson (r.) | Alexandre Simoes/GettyImages

Wirft man in dieser Saison einen Blick auf den Spielberichtsbogen, findet man bei Borussia Dortmund einen Namen fast immer in der Startelf: Daniel Svensson.

Anfang Februar 2025 hatte der BVB den schwedischen Linksverteidiger zunächst vom dänischen Klub FC Nordsjaelland ausgeliehen. Nach starkem Start in Schwarzgelb wurde Svensson ein halbes Jahr später fest verpflichtet – für insgesamt deutlich unter zehn Millionen Euro (Leihgebühr plus Ablöse). Schon jetzt kann man daher sagen, dass der Borussia ein absoluter Glücksgriff gelungen ist.

Auf 22 Millionen Euro ist Svenssons geschätzter Marktwert bereits angestiegen. Seine Bedeutung für Trainer Niko Kovac lässt sich an dieser Zahl kaum ablesen. Regelmäßig lobt der BVB-Coach Laufleistung und Einstellung des elffachen Nationalspielers. In 24 von 28 Spielen stand Svensson diese Bundesliga-Saison in der Startelf, in acht von zehn Champions-League-Partien war das ebenso der Fall. Insgesamt kommt der 24-Jährige schon auf 40 Pflichtspieleinsätze 25/26 für den BVB.

Svensson winkt "gebührender" Gehaltssprung in Dortmund

Seine Leistungen spiegeln sich im bis 2029 gültigen Vertrag derweil nicht so recht wieder. Zumindest nicht in Relation zu seinen Teamkollegen. Laut Bild kassiert Svensson derzeit rund drei Millionen Euro im Jahr. Zum Vergleich: Edelreservist Niklas Süle soll in Dortmund bis zu 14 Millionen Euro einstreichen.

In solch hohe Sphären wird es für Svensson beim BVB nicht gehen. Dennoch berichtet die Bild, dass die Verantwortlichen die konstant starken Leistungen des linken Schienenspielers finanziell belohnen wollen. Demnach winke Svensson eine Gehaltserhöhung, bei dem das Salär "gebührend aufgestockt" werden soll. Konkrete Zahlen nennt die Bild dabei nicht.

Topklubs haben BVB-"Lauwunder" auf der Liste

Der BVB-Plan rührt auch daher, dass man das Interesse anderer Klubs abblocken möchte. Svensson soll es längst auf zahlreiche Wunschzettel in ganz Europa geschafft haben. AC und Inter Mailand werden aus der Serie A genannt. Noch breit gestreuter soll das Interesse aus der Premier League sein. Unter anderem Leeds United und Arsenal wurden schon mit dem Schweden in Verbindung gebracht. Mitte Februar wurde sogar Real Madrid als Interessent gehandelt (90min berichtete).

Ein weiterer Faktor bei Svensson ist die anstehende WM. Mit Schweden hat der 24-Jährige das Ticket in den Playoffs gelöst. In der Gruppenphase treffen die Skandinavier auf Tunesien, die Niederlande und Japan. Mit guten Auftritten kann sich Svensson weiter in den Fokus spielen und seinen Marktwert nochmals steigern.

(K)ein Preisschild für Svensson?

In Dortmund will man wohl im Bestfall einen besser dotierten Vertrag mit dem Kovac-Liebling schon vor dem Turnier abschließen. Klar ist, dass der Schwede in den BVB-Plänen weiter eine wichtige Rolle spielen wird. Daran dürfte auch der Transfer von Kaua Prates nichts ändern. Der 17-jährige Linksverteidiger wird im Sommer aus Brasilien nach Dortmund wechseln. Zwölf Millionen Euro Ablöse hat der BVB für den Youngster an Jugendklub Cruzeiro gezahlt.

Übrigens: Anfang Februar hatte die Bild noch vermeldet, dass der BVB ab rund 30 Millionen Euro bei Svensson schwach werden könnte. Angesichts seines Marktwertes und langfristigen Vertrages dürfte diese Summe aber deutlich zu niedrig sein. Und würde auch überhaupt nicht zu den Plänen der Gehaltserhöhung passen.

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