Tor bei Eintracht-Debüt: Das steckt hinter dem Ebnoutalib-Jubel
Von Franz Krafczyk

Younes Ebnoutalib hat in den vergangenen Monaten einen rasanten Aufstieg erlebt. Im vergangenen Sommer wechselte er vom Regionalligisten FC Gießen zur SV Elversberg und schlug dort sofort ein. Mit zwölf Toren in seinen ersten 17 Einsätzen ist der 22-Jährige derzeit sogar der beste Torschütze der 2. Liga. Das zog im Januar einen Transfer zu Eintracht Frankfurt nach sich, wo er bisher ebenfalls erfolgreich ist.
Nur wenige Tage nach seinem Transfer zu den Hessen durfte direkt Ebnoutalib sein Bundesliga-Debüt feiern - und wie: Beim 3:3 gegen Borussia Dortmund stand er 90 Minuten lang auf dem Platz und erzielte dabei sogar schon sein erstes Tor. In der 71. Minute konnte der gebürtige Frankfurter den gegnerischen Keeper Gregor Kobel überwinden. Es war das zwischenzeitliche 2:2, das der Eintracht schlussendlich immerhin ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten bescheren sollte.
Nach seinem Tor entschied sich Ebnoutalib für einen ganz besonderen Jubel: Der acht Millionen Euro teure Winterzugang formte mit seinen Händen mehrere Zeichen. Doch was genau bedeuteten diese?
"Das ist die Postleitzahl meiner Heimat Frankfurt", verriet Ebnoutalib (via Bild), der die Zahlen Vier, Drei und Neun formte. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um die Endziffern der Postleitzahl der Frankfurter Nordweststadt, in welcher der Deutsch-Marokkaner aufgewachsen ist. Diese will Ebnoutalib jetzt nach jedem Treffer grüßen.
Ebnoutalib neuer Stammspieler? Toppmöller gerät ins Schwärmen
Dino Toppmöller wird hoffen, dass sein neuer Angreifer nun häufiger die "439" in die Kamera zeigen wird. "Er hat sich mit diesem tollen Tor für ein starkes Spiel belohnt. Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit ihm, aber auch mit Arnaud (Kalimuendo), vorne ganz andere Möglichkeiten haben als in den letzten Wochen vor der Winterpause", schwärmte der 45-Jährige.
Da Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi noch länger ausfallen werden, dürfte Ebnoutalib nun häufiger von Anfang an gefragt sein. Schon am Dienstag (18:30 Uhr) steht mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart der nächste echte Härtetest an.
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