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"Das ist die Absprache": Engelhardt über mögliche Gladbach-Zukunft

In der Theorie steht für den Mittelfeldspieler die Rückkehr zu Como 1907 bevor. In der Praxis kann er sich aber auch einen Verbleib am Niederrhein durchaus vorstellen.
Yannik Engelhardt
Yannik Engelhardt | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Im vergangenen Jahr entschied sich Borussia Mönchengladbach erst sehr spät für die Leihe von Yannik Engelhardt. Umso bemerkenswerter ist es, dass er anschließend zum wichtigen Stammspieler wurde. Lediglich ein einziges Spiel verpasste er – und das wegen einer Gelbsperre. 26 seiner 28 Einsätze für die Fohlenelf absolvierte er aus der Startelf heraus.

Daraus könnte die Vermutung abgeleitet werden, dass die Borussia ein großes Interesse daran hat, Engelhardt auch über die zum Saisonende auslaufende Leihe hinaus am Niederrhein zu halten. Eine Kaufoption gibt es allerdings nicht, sodass mit Como 1907 erst in Transferverhandlungen eingestiegen werden müsste.

Erst Klassenerhalt, dann Zukunftsgespräche: Engelhardt kann sich Gladbach-Verbleib vorstellen

"Wir werden die Gespräche aufnehmen, wenn die sportliche Situation geklärt ist. Das ist die Absprache, weil noch wichtige Spiele anstehen", äußerte sich der 25-jährige Mittelfeldspieler gegenüber der Rheinischen Post zu seiner Ausgangslage. Er wolle "vom Kopf her voll da sein" für die letzten Spiele, welche die Fohlenelf bis zum erhofften (und auch rechnerisch sicheren) Klassenerhalt noch benötigt. Erst im Anschluss werde er sich mit dem Gladbach-Verantwortlichen zusammensetzen.

Denn: Selbst wenn Engelhardt gerne bleiben wollen und Como sich grundsätzlich auf einen Verkauf einlassen würde, muss die finanzielle Situation der Borussia eine etwaige Verpflichtung erst einmal hergeben. Womöglich muss Rouven Schröder ein solches Szenario bereits im Vorfeld ausschließen.

Yannik Engelhardt
Für die Borussia erzielte Engelhardt bislang zwei Tore | Christian Verheyen/GettyImages

Eine Rückkehr zu Como in die italienische Serie A ist und bleibt also ein realistisches Szenario. "Das will ich nicht ausschließen", zeigte sich auch Engelhardt selbst offen dafür. "Aber ich habe diese Saison gemerkt, was es bedeutet, Bundesliga zu spielen. Das war immer mein Ziel und ich genieße es gerade sehr." Er könne sich einen Verbleib zwar vorstellen, doch im Fußball könne man "keine Versprechungen machen".

Keine Planugnssicherheit für Engelhardt – Ablöse als Knackpunkt

Somit dürfte frühzeitig klar sein, dass sich Engelhardt noch mit einem konkreten Zukunftsszenario für die nächste Saison gedulden muss. "Planungssicherheit hilft, weil man sich früh um die Sachen kümmern kann, die mit einem Wechsel verbunden sind. Aber zu Borussia bin ich erst am 1. September gekommen", betonte er rückblickend. Diese Planungssicherheit hätte er natürlich auch gerne, doch sei er "auch fein damit, wenn es nicht so ist".

Engelhardts Vertrag am Comer See ist derweil nur noch bis 2027 gültig. Entsprechend hätten die Italiener im Sommer durchaus Verkaufsdruck. Der Marktwert des 25-Jährigen wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Die Ablöse müsste aber wohl schon etwas geringer ausfallen, damit Gladbach eine realisitsche Transfer-Chance hat. Como selbst hatte im Sommer 2024 noch acht Millionen Euro Ablöse an Fortuna Düsseldorf bezahlt.

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