Ein turbulenter Sommer ist für Eintracht Frankfurt noch lange nicht beendet. Der riesengroße sportliche Umbruch nach der verkorksten letzten Saison wurde bereits früh mit der Rückkehr von Adi Hütter auf den Trainerstuhl der SGE eingeleitet.
Zahlreiche Spieler haben die Eintracht bereits verlassen und in den kommenden Wochen werden noch einige Bewegungen auf dem Transfermarkt erwartet. Sportvorstand Markus Krösche muss sein Geschick in Sachen Kaderplanung ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Dann könnte der 45-Jährige nach zahlreichen Abschiedsgerüchten seinen Vertrag in Frankfurt verlängern. Doch zeitnah wäre das gar nicht möglich.
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Krösche-Verlängerung erst zur kommenden Saison möglich
Über die vergangenen Jahre hat sich Markus Krösche einen herausragenden Ruf erarbeitet. Seit 2021 fungiert der gebürtige Hannoveraner als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. In diesem Zeitraum tütete er zahlreiche Top-Transfers ein und der Verein konnte regelmäßig durch Spielerverkäufe massive Gewinne erzielen.
Der 45-Jährige hat einen entscheidenden Anteil an der positiven Entwicklung der SGE, allerdings auch an dem schlechten letzten Jahr. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte eindeutig, sodass es wenig überrascht, dass SGE-Präsident Mathias Beck schon seit längerem über eine Vertragsverlängerung des Sportvorstandes nachdenkt.
Möglich wäre diese allerdings erst ab dem 1. Juli 2027. Da die Rechtsform der Eintracht aus Frankfurt eine Aktiengesellschaft ist, unterliegt der Verein dem Aktienrecht. Entsprechend dürfen Verträge von Vorständen frühestens ein Jahr vor Ablauf der laufenden Vereinbarung verlängert werden. Krösches Arbeitspapier ist noch bis 2028 gültig.
Wie Beck in einem Interview mit der FAZ verriet, führt man natürlich dennoch bereits Gespräche: "Im Austausch über Vorstellungen ist man natürlich schon früher - aber Nägel mit Köpfen kann man erst dann machen."
Bleibt zum einen abzuwarten, ob Krösches Arbeit in einem Jahr ähnlich positiv bewertet wird. Und zum anderen, ob es erneut zum Werben anderer Klubs kommt.
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