Der FC Bayern München profitiert erneut von einer clever ausgehandelten Transferklausel. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, wechselt Nestory Irankunda vom FC Watford zu Sporting CP. Die Portugiesen zahlen für den australischen Offensivspieler eine fixe Ablösesumme von 15 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen auf insgesamt 18 Millionen Euro ansteigen kann.
FC Bayern verdient kräftig mit
Von dem Transfer profitiert allerdings nicht nur Watford. Auch der FC Bayern verdient dank einer clever ausgehandelten Weiterverkaufsklausel kräftig mit. Als Irankunda im Sommer 2025 nach England wechselte, sicherten sich die Münchner nach übereinstimmenden Medienberichten eine Beteiligung von inzwischen 40 Prozent am nächsten Transfer.
Möglich wurde das, nachdem sich der Rekordmeister zuletzt weitere zehn Prozent der Rechte von Watford zurückgekauft haben soll. Dadurch fließen den Bayern auf Basis der garantierten Ablösesumme bereits rund sechs Millionen Euro zu. Sollten sämtliche Bonuszahlungen fällig werden, könnte sich der Erlös sogar auf bis zu 7,2 Millionen Euro erhöhen.
Irankunda selbst unterschreibt bei Sporting CP einen Vertrag bis 2031 und wagt in Portugal nun den nächsten Schritt seiner Karriere.
Cleverer Schachzug zahlt sich aus
Sportlich konnte sich Irankunda beim deutschen Rekordmeister nie nachhaltig durchsetzen. Erst im Sommer 2024 war der australische Nationalspieler aus seiner Heimat nach München gewechselt, ehe er ein Jahr später nach Watford abgegeben wurde.

Dass sich die Münchner damals eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung sicherten, zahlt sich nun eindrucksvoll aus. Ohne selbst am Transfer beteiligt zu sein, kassiert der der amtierende Double-Sieger mehrere Millionen Euro und schafft sich zusätzlichen finanziellen Spielraum für den laufenden Transfersommer.
Für Irankunda eröffnet sich in Portugal gleichzeitig die Chance auf den nächsten Karriereschritt. Mit Sporting CP schließt sich der 20-Jährige einem regelmäßigen Champions-League-Teilnehmer an und will sich dort endgültig auf dem höchsten europäischen Niveau etablieren.
