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CL-Träume und finanzielle Realität: Transferflirts für den VfB eine Nummer zu groß

Aktuell kursieren vor allem zwei prominente Namen rund um das Schwabenland: Matías Soulé und Brian Brobbey.
Trotz eines Stuttgarter Angebots wohl eine Nummer zu teuer: Roms Offensiv-Dribbler Matías Soulé
Trotz eines Stuttgarter Angebots wohl eine Nummer zu teuer: Roms Offensiv-Dribbler Matías Soulé | Image Photo Agency/GettyImages

Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart wissen ganz genau, dass der Kader für die anstehende Dreifachbelastung mit der Champions League in der Breite und in der Spitze verstärkt werden muss. Das Profil der gesuchten Spieler ist klar definiert, doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig, sobald europäische Schwergewichte mitbieten.

Die Roma fordert 40 Millionen: Soulé wird zum Luxus-Objekt

Wie die italienische Gazzetta dello Sport und die Bild berichten, haben die Schwaben ein sehr konkretes Auge auf Matías Soulé geworfen. Der 23-jährige Argentinier in Diensten der AS Rom hinterließ spätestens bei der 0:2-Niederlage des VfB im Europa-League-Duell Ende Januar mächtig Eindruck, als er zu den besten Akteuren auf dem Platz gehörte und einen Treffer auflegte.

Der variabel einsetzbare Rechtsaußen, der nach seinem Durchbruch bei Frosinone Calcio im Sommer 2024 für 26 Millionen Euro nach Rom gewechselt war, absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 41 Pflichtspiele für die Giallorossi. Trotz zwischenzeitlicher Schambein- und Muskelverletzungen steuerte der Linksfuß starke sieben Tore und sieben Vorlagen bei. Da die Roma dringend Transfereinnahmen generieren muss, darf Soulé den Verein trotz eines gültigen Vertrages bis 2029 verlassen. Der VfB soll Berichten zufolge sogar schon ein offizielles Angebot abgegeben haben.

Das Problem ist jedoch schlichtweg das Preisschild: Die Italiener fordern für den Dribbelkünstler rund 40 Millionen Euro. Auch wenn sein Marktwert auf 35 Millionen taxiert wird, ist dies für Stuttgart kaum darstellbar. Erschwerend kommt hinzu, dass finanzstarke Vereine aus der Premier League sowie Klubs aus Saudi-Arabien in den Poker eingestiegen sind und die aufgerufene Summe mühelos stemmen können.

WM-Star Brobbey ist dem VfB völlig enteilt

Durch seine Tore bei der Weltmeisterschaft für den VfB endgültig unbezahlbar geworden: Sunderland-Stürmer Brian Brobbey
Durch seine Tore bei der Weltmeisterschaft für den VfB endgültig unbezahlbar geworden: Sunderland-Stürmer Brian Brobbey | Soccrates Images/GettyImages

Ähnlich aussichtslos gestaltet sich die Lage bei Brian Brobbey. Der 24-jährige Mittelstürmer stand bereits im vergangenen Sommer nach dem Abgang von Nick Woltemade ganz oben auf dem Stuttgarter Zettel. Letztlich zog es den Niederländer jedoch für 20 Millionen Euro von Ajax Amsterdam auf die Insel zum AFC Sunderland. Dort schlug der bullige Angreifer voll ein und trug mit sieben Ligatoren in 31 Einsätzen maßgeblich zur überraschenden Europa-League-Qualifikation der Black Cats bei.

Wer gehofft hatte, der VfB könnte in diesem Sommer einen neuen Anlauf starten, wird durch die aktuelle Weltmeisterschaft eines Besseren belehrt. Brobbey ist einer der großen Senkrechtstarter des Turniers. In seinen ersten drei Einsätzen für die Elftal traf er bereits dreimal, darunter ein fulminanter Doppelpack innerhalb der ersten 17 Minuten gegen Schweden.

Diese Leistungsexplosion hat den Preis für den robusten Stürmer massiv in die Höhe getrieben. Längst jagen englische Top-Klubs wie Manchester United oder der FC Chelsea den 24-Jährigen. Mittlerweile stehen Ablösesummen von rund 55 Millionen Euro im Raum – Dimensionen, bei denen der VfB Stuttgart sich endgültig aus dem Rennen verabschieden muss.


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