Beim FC Chelsea brodelt es intern: Wie der Telegraph berichtet, soll die Stimmung innerhalb der Mannschaft gegenüber Vize-Kapitän Enzo Fernandez deutlich angespannt sein. Vor allem seine Führungsqualitäten sowie öffentliche Aussagen über seine Zukunft sorgen intern für Kritik.
Demnach wächst innerhalb des Teams zunehmend der Unmut über den Mittelfeldspieler, der aktuell nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Platzes für Diskussionen sorgt.
Kritik aus der eigenen Kabine
Der Weltmeister von 2022 soll sich zuletzt nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich angreifbar gemacht haben. Besonders negativ fiel ein Vorfall im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain auf, als Fernandez seinen Teamkollegen Filip Jörgensen nach einem Fehler öffentlich kritisierte. Solche Szenen sollen innerhalb der Mannschaft für zusätzlichen Unmut gesorgt haben.
Hinzu kommen seine wiederholten unklaren Aussagen seiner Zukunft bei den Blues (90min berichtete) Zuletzt legt der Argentinier zum Unmut seines aktuellen Arbeitgebers nach: "Meine Zukunft im Verein? Ich weiß es nicht. Wir werden nach der WM sehen, wie es weitergeht", erklärte der Mittelfeldspieler und vermied damit ein klares Bekenntnis zum Klub.
Real Madrid zeigt Interesse
Parallel nehmen die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid Fahrt auf. Fernandez selbst heizte diese weiter an: "Mir würde es gefallen, in Spanien zu leben. Ich mag Madrid sehr, es erinnert mich an Buenos Aires."
Sportlich würde der Argentinier gut ins Profil der Königlichen passen, die nach einem strategischen Mittelfeldspieler suchen. Seine starke Passqualität, Pressingresistenz und ein ausgeprägtes Spielverständnis zeichnen Fernandez aus. In der Premier League agiert er in dieser Saison regelmäßig als Taktgeber und gehört bei den Blues zu den absoluten Führungsspielern.
Ein Transfer wäre allerdings nur schwer zu realisieren. Chelsea fordert laut Medienberichten eine Ablöse von bis zu 160 Millionen Euro für den bis 2032 gebundenen Spielmacher. Damit würde Fernandez zu einem der teuersten Transfers der Fußballgeschichte werden.
