Borussia Mönchengladbach bereitet sich mit Hochdruck auf die neue Spielzeit vor. Das Ziel ist klar: Eine sorgenfreiere Saison spielen als 2025/26, wo die Fohlen lange Zeit mitten im Abstiegskampf steckten.
Dafür nimmt Sportdirektor Rouven Schröder verhältnismäßig viel Geld in die Hand. 12,5 Millionen Euro gab die Borussia schon für Neuzugänge aus – eine hohe Summe, bedenkt man den finanziellen Sparplan, den der Verein eigentlich durchsetzen will. Zumindest bei einem Neuzugang scheint sich die Investition dabei schon auszuzahlen.
Ein starker erster Eindruck
Die Rede ist von Jan Leszczynski. Der 19-jährige Innenverteidiger, der für drei Millionen Euro von Legia Warschau kam, hinterlässt in der Vorbereitung bislang einen starken Eindruck.
"Jan hat es echt gut gemacht. Man muss auch die Umstände sehen, dass die Spieler vor und neben ihm teilweise noch jünger waren. Man merkt noch gelegentlich diese Jugendlichkeit. Das ist aber einfach eine Frage der Erfahrung", erklärte Trainer Eugen Polanski nach dem Vorbereitungsspiel gegen Rot-Weiß Essen.
Gegen RWE war Leszczynski Chef vom "Kinderriegel". Polanski ließ mit einer Viererkette spielen, in der neben Leszczynski mit Dillon Berko (20), Tyler Meiser (19) und Edin Biber (17) drei weitere Youngster agierten.
Bald auch in der Bundesliga?
Wird der junge Pole also bald auch in der Bundesliga regelmäßig zum Einsatz kommen? Darauf wollte sich Polanski nicht festlegen, betonte aber: "Für einen jungen Spieler, der das erste Mal im Ausland fern der Heimat und mit einer fremden Sprache klarkommen muss, ist es erst mal schwer. Aber er ist ein offener Typ, und er hat ein richtig gutes Passspiel, links wie rechts. Man darf nicht vergessen, dass er Rechtsfuß ist, und dann auf der linken Seite so spielt, als ob es normal wäre."
Für Leszczynski, der bislang im Profibereich auf vier Einsätze für Legia Warschau zurückblicken kann, könnte die Chance jedoch eher früher als später kommen. Schließlich ranken sich um Abwehrchef Nico Elvedi Abschiedsgerüchte.
Kann der 19-Jährigen seinen starken Eindruck aus der Vorbereitung weiter bestätigen, dann könnten ihn die Fohlen-Fans wohl bald schon in der Bundesliga anfeuern.
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