Chatzialexiou über die Transferpolitik des FCN - gibt es weiter Ausverkauf?

Geht der Ausverkauf beim FCN weiter oder gelingt es den Franken, auch mal einen begehrten Spieler zu halten?
Joti Chatzialexiou umarmt Miroslav Klose
Joti Chatzialexiou umarmt Miroslav Klose / picture alliance/GettyImages
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Nach langem Poker hat Miroslav Klose in der vergangenen Woche endlich seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt. Anschließend war die Erleichterung beim 1. FC Nürnberg groß, denn ohne Verlängerung hätte man sich im Sommer einen neuen Trainer suchen müssen.

Einer der Gründe, warum sich die Klose-Verlängerung beim FCN hinzog, war wohl auch das Geschehen auf dem Transfermarkt. Denn: Seit der 47-Jährige vor eineinhalb Jahren als Trainer beim Glubb anheuerte, musste er dabei zusehen, wie die besten Spieler weggingen. Klose macht keinen Hehl daraus, dass er das Team in Nürnberg lieber zusammenhalten würde, anstatt Saison für Saison wieder von vorne anfangen zu müssen.

Sportvorstand Joti Chatzialexiou betonte nun, dass er mit Blick auf den kommenden Sommer "die Mannschaft so gerne wie möglich zusammenhalten" möchte (zitiert via clubfokus.de). Allerdings seien Verkäufe notwendig gewesen, um dem 1. FC Nürnberg ein gewisses finanzielles Fundament zu geben.

Diese Linie wird wohl auch in Zukunft beibehalten werden müssen: "Wir sind ein Ausbildungsverein. Das weiß der Miro und er kennt die Ausrichtung. In der Vergangenheit war es so, dass wir gezwungen waren, zu verkaufen - sonst hätten wir den Laden vielleicht nicht mehr aufrecht erhalten können", machte Chatzialexiou klar.

Immerhin, so der Sportchef weiter, habe der FCN nun "eine gewisse Flexibilität". Wie weit diese Flexibilität reicht, könne er jedoch nicht sagen - somit bleibt auch für Klose immer ein Stück weit ungewiss, inwieweit er mit seinem Team planen kann. "Aber das ist die Realität und Wahrheit", so Chatzialexiou.

Nürnberg sei nun immerhin in einer Position, in der man nicht jeden Spieler verkaufen müsse. Auch hier mit einer Einschränkung, denn natürlich kann es sein, dass man bei "dem ein oder anderen Angebot nicht widerstehen" könne. Wie beispielsweise bei Caspar Jander. Das sei aber auch "normal, weil wir der Club sind und nicht in anderen Sphären".


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