BVB: Warum hat Jobe Bellingham gegen den SC Freiburg die Rote Karte gesehen?

Das Auswärtsspiel beim SC Freiburg muss Borussia Dortmund in Unterzahl überstehen. Jobe Bellingham hatte nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen.
Jobe Bellingham im Zweikampf mit Lucas Höler. Der Youngster sah später in der Partie die Rote Karte
Jobe Bellingham im Zweikampf mit Lucas Höler. Der Youngster sah später in der Partie die Rote Karte / picture alliance/GettyImages
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Borussia Dortmund schien bei dem Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg am 14. Spieltag auf einem guten Weg zu sein, den nächsten Sieg einzufahren. Die Dortmunder führten nach einem Treffer von Ramy Bensebaini mit 1:0, doch dann machte sich die Mannschaft von Niko Kovac das Leben selbst schwer. Jobe Bellingham sah in der 53. Minute die Rote Karte.

Was war passiert? Bellingham hatte sich in die letzte Reihe zurückfallen lassen, um für Torwart Gregor Kobel anspielbar zu sein. Der Keeper entschied sich für das Zuspiel zu dem Engländer, der jedoch Freiburgs Philipp Treu im Rücken hatte. Der Freiburger spritzte dazwischen und kam vor Bellingham an den Ball. Der Youngster war überrascht und traf Treu. Schiedsrichter Felix Zwayer hatte keine andere Wahl, als auf Notbremse zu entscheiden und Bellingham vom Feld zu stellen.

Kovac reagierte auf die Rote Karte mit einem defensiven Wechsel. Mittelfeldspieler Pascal Groß kam für Stürmer Fabio Silva ins Spiel. In einem 5-3-1 soll der BVB anschließend die Führung über die Zeit bekommen. Dazu müsste der BVB mindestens 37 Minuten in Unterzahl überstehen.

Ein Sieg gegen den SCF wäre enorm wichtig für den BVB. Durch die drei Punkte würden die Schwarz-Gelben an RB Leipzig vorbeiziehen und auf Platz zwei springen. Die Sachsen hatten am Freitag mit 1:3 bei Union Berlin verloren.


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