BVB vor Heidenheim-Duell mit neuen Sorgenfalten

Die Personaldecke des BVB ist angespannt. Nach der bitteren Champions-League-Pleite gegen Inter Mailand droht Borussia Dortmund im Bundesligaspiel gegen Heidenheim ein echtes Innenverteidiger-Chaos.
Die Verletzungssorgen beim BVB häufen sich
Die Verletzungssorgen beim BVB häufen sich / BSR Agency/GettyImages
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Die Personalsituation bei Borussia Dortmund wird immer besorgniserregender. Schon bei der 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Inter Mailand standen Trainer Niko Kovac lediglich vier Feldspieler als Wechseloption zur Verfügung – ein ungewohntes und alarmierendes Zeichen für den Traditionsklub. Während des Spiels verschärfte sich die Lage weiter, besonders mit Hinblick auf das Bundesligaspiel gegen den 1. FC Heidenheim am kommenden Sonntag (17:30 Uhr, DAZN).

Personal-Notstand nach Inter-Pleite: Kovac bangt um Trio

Schon vor dem Anpfiff fehlten dem BVB gleich mehrere Leistungsträger: Marcel Sabitzer (Wadenprobleme), Niklas Süle (Rückenbeschwerden) und Waldemar Anton (krank) mussten passen, zudem war Daniel Svensson gesperrt. Besonders bitter: Mittelfeldspieler Salih Özcan ist in der Champions League nicht spielberechtigt, was die ohnehin angespannte Personallage weiter verschärfte. Und während der intensiven 90 Minuten kamen weitere Verletzungssorgen hinzu.

Abwehrchef Nico Schlotterbeck knickte um. Auch Youngster Filippo Mane musste bei seinem Champions-League-Debüt kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden. Sogar Torwart Gregor Kobel sorgte kurz für Sorgenfalten bei Trainer Kovac, als er sich im Spiel ans rechte Bein fasste. Ersatztorwart Alexander Meyer lief sich bereits warm. Letztlich konnte Dortmunds Nummer eins aber weiterspielen und hielt bis zum Ende durch.

Kovac gibt leichte Entwarnung bei Schlotterbeck - personelle Fragezeichen bleiben

Trainer Niko Kovac bemühte sich nach der Partie um vorsichtige Entwarnung, betonte aber zugleich, wie angespannt die Lage in Dortmund inzwischen ist. "Schlotti hatte etwas in der Kniekehle gespürt und dachte zunächst, es könnte mehr sein. Er konnte aber weiterspielen, das ist ein gutes Zeichen“, erklärte der Coach. Dennoch zeigt die Situation, wie dünn der Dortmunder Kader aktuell besetzt ist.

Ob Gregor Kobel und Filippo Mane bis Sonntag einsatzfähig sind, bleibt laut Bild-Angaben offen. Gleiches gilt für die zuletzt erkrankten und verletzten Profis. Sollten mehrere Ausfälle bestehen bleiben, benötigt Kovac vor allem in der Innenverteidigung viel Kreativität für die kommenden Begegnungen.


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