Seit Februar und noch bis zum Jahresende ist Cuiabano von Nottingham Forest in seine brasilianische Heimat an Vasco da Gama ausgeliehen. Der 23-jährige Außenverteidiger soll aber auch das Interesse von Klubs aus der Bundesliga geweckt haben, wie die O Globo aus Südamerika berichtet.
Genannt werden vor allem Bayer Leverkusen und auch Borussia Dortmund. In den letzten Wochen seien bei mehreren Spielen auch schon Scouts der beiden Bundesligisten vor Ort gewesen, um Cuiabano genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei habe er demnach einen so guten Eindruck hinterlassen, dass es sogar schon Kontaktaufnahmen gab. Sowohl bei Vasco da Gama als auch bei Nottingham Forest sei sich informiert worden, wie es um die Vertragskonstellation steht und ob eventuell ein Transfer zum Sommer möglich wäre – trotz der bis zum Jahresende laufenden Leihe.
Der brasilianische Klub soll eine Kaufoption von zehn Millionen Euro für Cuiabano haben, die sie angesichts des wachsenden Interesses an ihm schon vorzeitig bedienen könnten. Sollte ein anderer Klub zum Transfer-Sommer ein Angebot nach Nottingham schicken, hätte Vasco laut der O Globo ein Vorkaufsrecht und damit die Möglichkeit, dieses Angebot zu matchen.
Dortmund hat eigentlich keinerlei Bedarf an Cuiabano
Beim BVB hingegen kann eines festgehalten werden: Es gibt eigentlich gar keinen Bedarf für einen weiteren Linksverteidiger beziehungsweise linken Schienenspieler. Daniel Svensson wurde erst im vergangenen Sommer fest verpflichtet, dazu wird wohl auch Kaua Prates kaum ein weiterer Konkurrent vor die Nase gesetzt werden. Trotz seiner zuletzt prominenteren Rolle in der Innenverteidigung wäre auch Ramy Bensebaini eine Option. Dementsprechend dürfte Cuiabano für Schwarz-Gelb wohl auch kaum ein Thema sein. Zumindest nicht für den kommenden Sommer.
In Leverkusen könnte die Situation schon anders aussehen. Ein Jahr vor Vertragsende sieht es stark danach aus, als würde Alejandro Grimaldo den Abflug machen. Der Spanier soll vor allem von einer Rückkehr zu Barça träumen. Cuiabano könnte ein möglicher Nachfolger-Kandidat bei der Werkself sein.
