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BVB-Sparplan: So kann mehr in die Mannschaft investiert werden

Für mehr Investitionen in die Mannschaft will der BVB sich weiter auf Sparmaßnahmen fokussieren. Dabei geht es auch um vermeintlich kleine Sektoren.
Ole Book im Gespräch mit Niko Kovac
Ole Book im Gespräch mit Niko Kovac | Christof Koepsel/GettyImages

Schon jetzt hat Borussia Dortmund eine nennenswerte Summe in Neuzugänge investiert, dazu wird noch um Said El Mala gebuhlt und auch ein defensiver Mittelfeldspieler könnte die Mannschaft noch verstärken. Ole Book steht ein vergleichsweise großes Transferbudget zur Verfügung, das jedoch auch durch die rund 35 Millionen Euro an Einnahmen durch eigene Verkäufe zustande kommt.

Der Sport Bild zufolge sind diese (angedachten) Ausgaben auch deshalb möglich, weil der BVB zugleich einem Sparprogramm folgt. Dabei geht es unter anderem darum, die Kaderkosten und somit vorrangig die Gehälter um bestenfalls 20 Millionen Euro pro Jahr zu senken. Ein großer Schritt, der aber entsprechend finanziellen Freiraum schafft.

Weitere 35 Millionen Euro konnten demnach an Gehalt durch die Abgänge von Niklas Süle, Karim Adeyemi, Julian Brandt, Yan Youto und Salih Özcan eingespart werden. Ein ebenso guter wie wichtiger Schritt. Gleichzeitig fällt Konstantinos Karetsas mit seinen 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt kaum auf, obwohl der 18-Jährige schon eine durchaus tragende Rolle bei Schwarz-Gelb übernehmen soll.

Auch Kleinvieh macht Mist: BVB setzt an vermeintlich kleinen Baustellen an

Weitere, im Vergleich dazu aber natürlich weitaus kleinere Einsparpotenziale hat der BVB bereits erkannt und umgesetzt. Laut der Sport Bild gehören etwa digitale Übersetzungen anstatt Dolmetscher, Uber-Fahrten anstatt mehrere Autos mit designierten Fahrern bei Auswärtspartien oder auch weniger weggeschmissenes Essen im VIP-Bereich im Stadion dazu. Der Plan dahinter ist klar: Auch solche kleine Beträge summieren sich und die Einsparungen können schlussendlich in die Qualität der Mannschaft investiert werden.

Ein wiederum größerer Aspekt, den der BVB ebenfalls angehen möchte, sind die Abfindungen. Alleine über die letzten zwei Jahren sollen so mehr als zehn Millionen Euro ausgegeben worden sein. Solche Zahlungen sollen künftig weniger häufig vorkommen und dann auch geringer ausfallen. Dazu passt: Die Vereinsverantwortlichen sehen in der aktuellen personellen Zusammensetzung einen passenden Aufbau, sodass Entlassungen (und später mögliche Abfindungen) gar nicht erst nötig sein sollen.


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