BVB: Schlotterbeck-Entscheidung für Leipzig-Knaller gefallen
Von Jan Kupitz

Borussia Dortmund muss am Wochenende weiterhin mit einer angespannten Personaldecke in der Defensive operieren. Wie Niko Kovac auf der Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, werden Nico Schlotterbeck (muskuläre Probleme) und Niklas Süle (Zerrung) auch im Top-Spiel gegen RB Leipzig nicht zur Verfügung stehen.
Weil nach dem Leipzig-Spiel mit dem Rückspiel in Bergamo sowie dem Klassiker gegen den FC Bayern zwei weitere Top-Spiele warten, stellt sich natürlich schon die Frage, ob gerade Schlotterbeck zumindest in der kommenden Woche wieder dabei sein wird.
"Schlotti war heute auf dem Platz. Er fühlt sich gut, muss aber Geduld mitbringen", ließ Kovac verlauten. "Er würde gerne spielen, aber wir müssen vernünftig sein. In Leipzig wird er noch fehlen. Dann schauen wir, was Atalanta und München bringen."
Da auch Emre Can und Filippo Mané weiterhin ausfallen, wird der BVB gegen Leipzig wohl mit derselben Not-Abwehr wie gegen Atalanta Bergamo spielen: Ramy Bensebaini, Waldemar Anton und Luca Reggiani dürften die Dreierkette bilden. Wobei Kovac gerade beim jungen Italiener zur Vorsicht mahnte: "Wir müssen dosieren, dürfen ihn nicht verheizen. Aber er kann ein sehr guter Fußballer werden. Dazu gehört ein gesunder Kopf."
Da es jedoch keine echte Alternative für das Abwehrzentrum gibt, wäre es äußerst überraschend, wenn Reggiani in Leipzig nicht starten würde.
Zum weiter verletzten Can sagte Kovac: "Es wäre sehr wichtig, wenn er bald zurückkehrt. Er ist schade, dass er nicht so eingreifen kann, wie er möchte. Wir dürfen aber auch da kein Risiko gehen. Wir müssen das mit Verstand angehen."
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