BVB: Ricken reagiert auf heißes Ryerson-Gerücht

Zuletzt hieß es, dass die Dortmunder offen für einen Verkauf von Julian Ryerson seien.
Bleibt Julian Ryerson beim BVB?
Bleibt Julian Ryerson beim BVB? | NurPhoto/GettyImages

Mit 14 Vorlagen in 32 Pflichtspielen hat Julian Ryerson in dieser Saison nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Der BVB-Star wird daher als interessanter Kandidat auf dem Transfermarkt gehandelt - der FC Barcelona, Manchester United und Newcastle United sollen ihre Fühler ausgestreckt haben.

Die Bild berichtete in dieser Woche, dass die Dortmunder für einen Verkauf des Norwegers offen seien und das Preisschild auf 30 Millionen Euro festgelegt haben. Da die Schwarzgelben in der Champions League bereits in den Playoffs die Segel streichen mussten, werden Transfererlöse benötigt, hieß es.

BVB-Boss Lars Ricken wurde auf diese Meldung angesprochen und betonte gegenüber der WAZ, dass das "völliger Quatsch" sei. "Julian ist absoluter Leistungsträger, ein Mentalitätsmonster, das dazu auch unseren Standardsituationen mit seiner Qualität eine unglaubliche Gefahr gibt. Wir haben überhaupt nicht vor, ihn abzugeben. Schon gar nicht für so eine verhältnismäßig geringe Summe, gemessen an seinen Fähigkeiten", untermauerte Ricken.

Dazu ließ der Ex-Profi verlauten, dass der "sportliche Reputationsschaden" des frühen Champions-League-Ausscheidens "deutlich größer als der finanzielle" sei. "Es ist total ärgerlich und schmerzhaft, dass wir uns dieses Jahr das Ergebnis versauen. Aber wir haben in den vergangenen Jahren so seriös und verantwortungsvoll gearbeitet, dass es nicht um die wirtschaftliche Stabilität des Vereins geht. Das Budget wird sich kaum ändern. Wir müssen deshalb nicht Spieler verkaufen."

Nur weil der BVB keine Spieler verkaufen muss, heißt das aber natürlich nicht, dass es nicht trotzdem zu namhaften Abgängen kommt. Neben Ryerson gibt es immer wieder Gerüchte rund um Felix Nmecha, Serhou Guirassy und Karim Adeyemi. Dazu bleibt abzuwarten, wie sich Nico Schlotterbeck entscheidet. Möchte der Abwehrchef seinen Vertrag nicht verlängern, dürfte es im Sommer zu einer Trennung kommen, um ihn nicht 2027 ablösefrei zu verlieren.

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