BVB plant Umdenken für mehr Star-Transfers

Die BVB-Verantwortlichen wollen künftig wieder mehr Topspieler in den Ruhrpott locken. Eine andere Einstellung gegenüber Ausstiegsklauseln soll dabei helfen.
Sebastian Kehl soll wieder mehr Stars zum BVB holen
Sebastian Kehl soll wieder mehr Stars zum BVB holen / INA FASSBENDER/GettyImages
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Ausstiegsklauseln sind bei Borussia Dortmund schon seit Jahren ein heikles Thema. Bei ihren Transfers versuchen die Verantwortlichen stets, diese zu vermeiden. Eine der ganz wenigen Ausnahmen stellte der Wechsel von Serhou Guirassy im Sommer 2024 dar. Damals kam Sportdirektor Sebastian Kehl dem Stürmer entgegen, um eine Unterschrift vom Wunschspieler nicht zu gefährden.

"Dass ich grundsätzlich kein großer Fan von Ausstiegsklauseln bin, wird man mir zugestehen", sagte Kehl zuletzt. Die generelle Einstellung bezüglich dieser Klauseln ist in Dortmund klar - soll sich von nun an aber wieder ändern.

Wie die Bild berichtet, sollen Ausstiegsklauseln in Dortmund künftig kein Tabuthema mehr sein. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen, wieder mehr Topspieler an Land zu ziehen. Entschieden sich früher noch Spieler wie Erling Haaland, Jude Bellingham, Ousmane Dembele und Co. fast selbstverständlich dafür, bei der Borussia den nächsten Schritt zu machen, so ist der Markt inzwischen viel umkämpfter.

Mit englischen Teams kann der BVB rein aus finanzieller Sicht ohnehin nicht mithalten, allerdings ist auch die Konkurrenz in der Bundesliga gewachsen. Teams wie Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt oder sogar der VfB Stuttgart suchen inzwischen ebenfalls nach entwicklungsfähigen Spielern, die bis vor ein paar Jahren wohl ohne zu zögern in Dortmund unterschrieben hätten.

Kabinen-Ausbau und Partnerverein als weitere Argumente

Mit der Aussicht auf Ausstiegsklauseln, die den Spielern den Schritt zu einem noch größeren Topklub erleichtern würden, könnte sich der BVB gegen die nationale Konkurrenz durchsetzen. Doch auch abgesehen davon wollen die Schwarz-Gelben ihren Transferkandidaten weitere Argumente bieten.

Zum einen sollen die Kabinen im Stadion und am Trainingsgelände vergrößert und modernisiert werden, was den Profis mehr Komfort bieten würde. Noch dazu soll jungen Talenten durch eine mögliche Partnerschaft mit einem anderen Verein mehr Spielzeit gegeben werden. So könnte der BVB Spieler ohne große Komplikationen verleihen.

Ob es den Dortmundern so schon im kommenden Sommer wieder gelingt, große Namen an Land zu ziehen?


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