Für die TSG 1899 Hoffenheim könnte dieser Transfersommer historisch lukrativ werden. Nachdem die Kraichgauer bereits den Rekord-Abgang von Bazoumana Touré für stolze 50 Millionen Euro zu Newcastle United abgewickelt haben, winkt nun direkt der nächste massive Geldregen. Im Zentrum der Spekulationen steht Fisnik Asllani.
Der 23-jährige kosovarische Nationalspieler startete in der abgelaufenen Spielzeit nach seiner Rückkehr von einer Leihe aus Elversberg so richtig durch. Mit wettbewerbsübergreifend elf Toren und zehn Vorlagen etablierte sich der 1,91 Meter große Mittelstürmer als einer der gefährlichsten und produktivsten Angreifer der Liga. Leistungen, die logischerweise europäische Top-Klubs auf den Plan rufen.
Schicker bestätigt Gespräche – Klausel macht es möglich
"Es ist so, dass es Gespräche mit Vereinen im In- und Ausland gibt. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Fisnik Asllani eine Klausel hat."TSG-Sportchef Andreas Schicker
Dass ein Abschied des Sturmtalents immer näher rückt, deutete TSG-Sportgeschäftsführer Andreas Schicker beim Trainingsauftakt bereits unmissverständlich an. "Es ist so, dass es Gespräche mit Vereinen im In- und Ausland gibt. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Fisnik Asllani eine Klausel hat“, erklärte der Funktionär.
Aufgrund dieser vertraglichen Verankerung haben die Hoffenheimer das Heft des Handelns nicht mehr gänzlich in der eigenen Hand. "Deshalb muss der Verein nicht unmittelbar verständigt werden. Aber ich bin da schon im Thema. Man kann davon ausgehen, dass sich im Verlauf der Transferphase noch etwas tut", so Schicker weiter. Dem Vernehmen nach liegt besagte Ausstiegsklausel in Asllanis bis 2029 datiertem Vertrag bei knapp 30 Millionen Euro.
Asllani zögert: Zieht es ihn nach Dortmund oder Barcelona?
Die alles entscheidende Frage ist nun, welchen Weg der junge Stürmer einschlagen wird. Borussia Dortmund gilt bereits seit Längerem als starker Interessent. Der BVB möchte nach Veränderungen in der eigenen Angriffsreihe unbedingt zuschlagen und die Gespräche sollen bereits weit fortgeschritten sein. Aktuell warten die Schwarz-Gelben jedoch auf ein finales Ja des Spielers.
Dass Asllani diese Entscheidung derzeit noch hinauszögert, hat einen prominenten Grund: Auch der FC Barcelona befasst sich offenbar intensiv mit dem Bundesliga-Star. Berichten aus Spanien zufolge soll der Angreifer einen Wechsel zu den Katalanen sogar favorisieren. Der Deal hängt aktuell jedoch noch in der Schwebe, da Barça-Coach Hansi Flick dem Transfer intern erst noch final zustimmen muss. Eingeplant werden könnte Asllani als Nachfolger von Ferran Torres, der seinerseits vor einem Wechsel zu PSG steht.
Für den BVB heißt es also weiterhin zittern und abwarten, ob der Traum-Transfer auf der Zielgerade noch nach Spanien entwischt.
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