Während die gesamte Anhängerschaft des BVB darauf wartet, was aus Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi wird, haben die Dortmunder im Hintergrund an der Verlängerung von Felix Nmecha gearbeitet und diesen Deal ruckzuck über die Bühne gebracht. Der Mittelfeldspieler hatte in dieser Woche vorzeitig bis 2030 verlängert.
Für den BVB zweifelsfrei ein echter Coup. Nicht nur, weil Nmecha zu den Leistungsträgern der Schwarzgelben gehört. Sondern auch, weil er schon bei mehreren englischen Top-Klubs auf der Liste gestanden haben soll.
Für die Verlängerung musste der BVB allerdings den großen Kompromiss einer Ausstiegsklausel eingehen (90min berichtete). Diese ist wohl ab Sommer 2027 gültig und liegt bei 80 Millionen Euro. Im Jahr darauf sinkt sie auf 70 Millionen Euro.
Nmecha-Gehalt bei bis zu 14 Mio. Euro
Daneben wurde das Gehalt des Nationalspielers deutlich angehoben: Statt bislang fünf Millionen Euro verdient Nmecha ab sofort zehn Millionen Euro, wie die Bild vermeldete. Das ist aber wohl nur die halbe Wahrheit, denn wie Sky ergänzt, wird sich das Salär ab Sommer nochmal erhöhen. Dann soll Nmecha zwölf bis 14 Millionen Euro bekommen - die Summe, die aktuell noch Niklas Süle bezieht. Der Verteidiger muss mit Vertragsablauf im Sommer jedoch gehen und macht somit neue Ressourcen frei.
"Sein Gehalt wird jetzt verdoppelt in Richtung zehn Millionen Euro. Damit ist er noch nicht der Top-Verdiener, sondern in der Riege der Top-Verdiener. Wie wir gehört haben, soll er ab Sommer in die absolute Riege der Top-Verdiener hineinstoßen. Das Süle-Gehalt wird frei und das soll er dann bekommen", verriet Sky-Experte Patrick Berger bei 'Transfer Update'.
Damit dürfte klar sein, dass Nico Schlotterbeck ebenfalls bis zu 14 Millionen Euro bekommen dürfte, sollte er sich für eine Verlängerung beim BVB entscheiden. Denn dass er für weniger als Nmecha unterschreibt, ist schlichtweg unvorstellbar.
Ausstiegsklausel war unumgänglich
Übrigens: Bei der Ausstiegsklausel, die Nmecha bekam, hatten die Dortmunder quasi keine andere Wahl, wie Berger ebenfalls bekannt gab: "Diese Exit-Option musste der BVB ihm tatsächlich zusichern, weil es bei einem Spieler von seinem Format mit verschiedenen Anfragen gar nicht anders möglich ist."
