BVB muss Saison vorzeitig abhaken: Was wird jetzt aus Kovac?

Der BVB möchte trotz der jüngsten Enttäuschungen weiter an Niko Kovac festhalten. Doch in der Premier League gibt es Interesse am Dortmunder Cheftrainer.
Niko Kovac
Niko Kovac / PIERO CRUCIATTI/GettyImages
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Hat Borussia Dortmund die aktuelle Saison von innerhalb nur wenigen Tagen verspielt? Das Aus in der Champions League am Mittwochabend, trotz des 2:0-Heimsiegs im Hinspiel, zwingt den Fokus auf die Bundesliga. Doch auch dort geht Schwarz-Gelb am Samstagabend mit bereits acht Zählern Rückstand ins direkte Duell mit dem FC Bayern, nachdem gegen ein in dieser Saison sehr wankelmütiges RB Leipzig nur mit Ach und Krach ein spätes Remis geholt wurde.

Dementsprechend stellt sich die Frage, wie es mit Niko Kovac weitergeht. Die oftmals unspektakulären und zuweilen schlichtweg schwachen Leistungen wurden stets mit den Resultaten ausgeglichen - die es jetzt in entscheidender Phase aber nicht mehr gab. Im DFB-Pokal schied der BVB schon sehr früh aus.

BVB will an Kovac festhalten - Premier League als externer Faktor?

Der Bild zufolge kann Kovac aber nach wie vor auf das sogar "große Vertrauen" seiner Vorgesetzten setzen, wie es heißt. Am Plan, mindestens bis zum Vertragsende und somit bis zum Sommer 2027 mit ihm zusammenarbeiten zu wollen, habe sich demnach nichts geändert. Den Verantwortlichen sei bewusst, dass der 54-Jährige das Maximum aus dem aktuellen Kader herausholt. Ohne diesen Faktor wäre die Qualifikation für die Champions League in der vergangenen Saison wohl gar nicht mehr zustande gekommen.

Doch bloß weil der BVB an Kovac festhalten möchte, muss das nicht automatisch heißen, dass die Zusammenarbeit über diese Saison hinaus auch fortgesetzt wird. Laut der Bild ist das Interesse an dem Coach aus der englischen Premier League noch immer groß.

Mit Manchester United, dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur sollen sich im Laufe der aktuellen Spielzeit schon drei Top-Klubs aus England mit Kovac beschäftigt haben. Er selbst soll der Premier League ganz grundsätzlich auch nicht abgeneigt sein, könne sich einen solchen Schritt durchaus vorstellen. Zugleich ist er aber voll und ganz auf Dortmund fokussiert, also treibt er einen solch potenziellen Abschied auch (noch?) nicht an.

Dem Bericht zufolge muss der BVB seinem Trainer "klar zu erkennen geben, dass sie langfristig auf seine Strukturen bauen wollen". Sprich: Ihm wohl noch mehr Mitspracherecht einräumen.


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