Seit Sonntag ist die Qualifikation für die Champions League für den BVB auch rechnerisch sicher. Nach dem 4:0 gegen den SC Freiburg geht es für die Dortmunder in den restlichen drei Bundesliga-Spielen nur noch darum, den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Die Verantwortlichen beschäftigen sich derweil längst mit dem Kader für die kommende Saison.
Dabei spielt offenbar auch ein vielversprechendes Talent des FC Augsburg eine Rolle: Nach Angaben des Portals Ligainsider, das rund um die Fuggerstädter als gut informiert gilt, ist der BVB konkret an Mert Kömür interessiert.
Trotz Milan-Interesse: Kömür tendiert zum BVB!
Das 20-jährige Mittelfeldjuwel gilt als heißer Kandidat auf dem Markt und könnte schon im Sommer den nächsten Karriereschritt machen. Zwar ist auch die AC Mailand an dem Deutsch-Türken interessiert, doch Kömür soll zur Borussia tendieren. Da sein Vertrag in Augsburg jedoch noch bis 2029 gültig ist, dürfte er teuer werden. Laut dem Journalisten Ekrem Konur könnten sogar 25 bis 35 Millionen Euro fällig werden.
Was Kömür besonders interessant macht, ist seine Flexibilität auf dem Platz. Der gelernte Zehner gilt als technisch starker und kreativer Mittelfeldspieler, der auch im Sturm oder auf der Achterposition eingesetzt werden kann. Damit entspricht er genau dem Spielerprofil, das der BVB nach dem Abgang von Julian Brandt für die kommende Saison sucht.
Mittelfeld-Juwel mit schwerem Stand unter Baum
Die laufende Bundesliga-Saison zeigt jedoch, dass Kömürs Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Während der Mittelfeldspieler zu Saisonbeginn unter dem damaligen Trainer Sandro Wagner noch als wichtiger Stammspieler galt, muss er sich unter Manuel Baum häufig hinten anstellen. In den jüngsten sechs Spielen kam der deutsche U21-Nationalspieler zusammengerechnet nur auf 23 Einsatzminuten.
Der Spieler muss somit auch entscheiden, ob der richtige Zeitpunkt für den nächsten Karriereschritt bereits im Sommer gekommen ist – oder ob er beim FC Augsburg bleiben sollte, um sich erst einmal in einem deutlich kleineren Umfeld weiterzuentwickeln.
