Der Poker um Said El Mala hat ein Ende! Nachdem die jüngste Offerte des BVB abermals vom 1. FC Köln abgelehnt worden war, steigen die Dortmunder aus den Verhandlungen aus.
Die Schwarzgelben hatten am Mittwoch eine Sockelablöse von 48 Millionen Euro für El Mala geboten, dazu zwei Millionen Euro an einfach zu erreichenden Boni. Zudem gab es wohl weitere Bonuszahlungen, die sich auf fünf Millionen Euro belaufen haben, jedoch schwerer zu erreichen waren. Dem Effzeh reichte das noch immer nicht aus, das Angebot wurde zurückgewiesen.
Laut Sky-Angaben haben die BVB-Bosse als Konsequenz beschlossen, kein weiteres Angebot für El Mala abzugeben und sich aus dem Poker zurückzuziehen. Diese Entscheidung sei "einstimmig" getroffen worden.
Ricken bestätigt BVB-Entscheidung
"Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden. Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen", erklärte BVB-Boss Lars Ricken gegenüber der WAZ.
Somit deutet derzeit alles darauf hin, dass El Mala die neue Saison beim 1. FC Köln verbringen wird. Zwar hatten zuletzt auch noch andere Klubs, unter anderem AC Milan, beim Shootingstar angeklopft. Der ließ jedoch alle Interessenten abblitzen, da er nur zum BVB wollte. Auch die Dortmunder hätten El Mala liebend gerne in ihrem Team gesehen und waren bereit, eine vereinsinterne Rekordablöse auf den Tisch zu legen. Die Kölner pokerten jedoch hoch – letztlich zu hoch für die Schwarzgelben.
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