Auch knapp drei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel der Saison beherrscht Said El Mala die Schlagzeilen. Der Shootingstar des 1. FC Köln war den gesamten Sommer über mit etlichen Vereinen in Verbindung gebracht worden und bleibt weiterhin ein Kandidat für einen Transfer.
Unter anderem RB Leipzig soll sich mit El Mala beschäftigen, aber allen voran der BVB ist es, der den Flügelspieler liebend gerne zu sich holen möchte. Die Schwarzgelben haben bereits ein offizielles Angebot nach Köln geschickt, das aber umgehend abgelehnt wurde, weil es nicht den Vorstellungen des Effzeh entsprach. Diese liegen nach wie vor bei 50 Millionen Euro.
Die Bild berichtete in dieser Woche, dass der Preis sogar noch steigen könnte, je näher es auf das Ende des Transferfensters zugeht.
Kessler bleibt bei El Mala standhaft
"Bisher kam es nicht dazu, dass wir alle an einem Tisch saßen und gesagt haben: Das ist eine gute Idee, es zu machen. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert", wird Kölns Sportchef Thomas Kessler am Donnerstag vom Geissblog zitiert.
Laut Kessler habe man beim Effzeh seit Wochen zwar durchaus "mehrere Sachen auf dem Tisch liegen". Doch darunter sei nichts, "was mich dazu gebracht hätte, darüber nachzudenken, den Spieler abzugeben". Dass der BVB unter den Interessenten ist, wollte er konkret nicht bestätigen: "Was ich mit meinen Spielern oder Interessenvertretern bespreche, gebe ich öffentlich nicht preis. Ich gebe auch nicht preis, von wem welches Angebot kam. Es gab in den letzten Wochen einige Klubs, die mit Said in Verbindung gebracht wurden."
In Köln geht man somit nach wie vor davon aus, dass El Mala dem Verein für die kommende Saison erhalten bleibt. "Stand heute gibt es keinen Grund, andere Gedanken zu haben", betonte Kessler. "Er fühlt sich hier wohl und trainiert fantastisch. Umso mehr ich ihm im Training zuschaue, umso weniger habe ich Interesse, ihn abzugeben. Ich habe richtig Lust, ihn bald wieder bei ums im Stadion zu sehen."
Der Sportchef bekräftigte, in dem ganzen Poker überhaupt keinen Druck zu verspüren: "Wir haben einen super Spieler, ganz Köln liebt den Jungen, jeder hier aus dem Staff und aus der Mannschaft liebt den Jungen. Er performt im Training fantastisch. Und das Außergewöhnliche ist: Er hat noch einen vier Jahre dauernden Vertrag."
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