Objektiv ist nicht zu bestreiten, dass Borussia Dortmund in der vergangenen Saison wohl das Maximum an Punkten in der Bundesliga herausgeholt hat. Natürlich wäre man sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League noch länger dabei gewesen.
Um direkt die nächste Saison so erfolgreich wie möglich zu gestalten, soll sich die Mannschaft bereits in diesem Transfer-Sommer spürbar verändern. Dafür wurde Ole Book geholt, der als Nachfolger von Sebastian Kehl sein Netzwerk unter Beweis stellen und für spannende Transfers sorgen soll. Dabei geht es aber natürlich auch um mögliche Abgänge. Wie die Bild berichtet, gelten bei Schwarz-Gelb sogar nur sechs Spieler als unverkäuflich – alle anderen dürften oder sollen sogar gehen.
Dem Bericht zufolge handelt es sich bei den sechs unverkäuflichen Spielern um Felix Nmecha, Gregor Kobel, Waldemar Anton, Maximilian Beier, Jobe Bellingham und Samuele Inácio. Sie alle sollen in der nächsten Spielzeit definitiv für den BVB auflaufen.
Sechs Dortmunder sollen bleiben – der Rest steht im Fall der Fälle zumindest zur Debatte
Während Kobel im Tor als Sicherheitsfaktor gilt, was nicht zuletzt auch seine 15 Partien ohne Gegentor untermauern, hat Anton diesen Faktor in der Abwehr inne. Der Innenverteidiger ist auch ein wichtiger Ansprechpartner für Niko Kovac und soll über den Sommer zu den Führungsspielern in Dortmund aufsteigen.
Nmecha ist zweifelsfrei der beste Mittelfeldspieler beim BVB. Seine Vertragsverlängerung war dementsprechend auch ein Zeichen an die Konkurrenz und Interessenten. Nach anfänglichen Zweifeln, ob er seine 30 Millionen Euro Ablöse (im Sommer 2023) wirklich wert war, hat er dieses Thema mittlerweile abhaken können. Auch von Bellingham erhofft man sich eine solche Entwicklung – von der die Verantwortlichen aber auch überzeugt sind.

Beier hat wettbewerbsübergreifend 20 Scorer (je zehn Tore und Vorlagen) sammeln können und sich so nicht nur in der BVB-Startelf festgebissen, sondern sich auch für dem WM-Kader des DFB-Teams empfohlen (90min berichtete). Bei Inácio ist es eher eine Wette auf die Zukunft, weil man dem erst 18-jährigen Italiener eine große Entwicklung zutraut. Erst zuletzt freuten sich die Dortmund-Bosse über seine vorzeitige Vertragsverlängerung.
Umgekehrt heißt das aber natürlich nicht, dass alle anderen Spieler von Schwarz-Gelb auch abgegeben werden sollen oder müssen. Die meisten von ihnen werden trotzdem bleiben und auch in der nächsten Saison wieder im Signal Iduna Park auflaufen. Sie gelten aber – im Gegensatz zu ihren sechs Teamkollegen – nicht als unverkäuflich.
Sollte es also attraktive Angebote für die Spieler geben, würden sich derartige Angebote genau angeschaut. Auszuschließen sind solche Abgänge dann wohl kaum, abseits von den genannten Sextett.
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