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BVB-Experimente auf der Schiene? Kovac überrascht mit Transfer-Statement

Im Gegensatz zu Ole Book scheint Niko Kovac keinen großen Bedarf an weiterer Verstärkung für die rechte Abwehrseite zu sehen.
Niko Kovac hat offenbar kein großes Interesse an einem weiteren Schienenspieler
Niko Kovac hat offenbar kein großes Interesse an einem weiteren Schienenspieler | Hendrik Deckers/GettyImages

Hinten rechts, so schätzte Ole Book die personelle Ausgangslage nach dem Supercup am vergangenen Wochenende ein, sei man "in der Breite nicht übermäßig besetzt". Was ein bisschen verklausuliert klingt, heißt übersetzt: Borussia Dortmund könnte noch einen Rechtsverteidiger beziehungsweise einen rechten Schienenspieler gebrauchen.

So jedenfalls die Ansicht des Sportdirektors, die auch mit den Bemühungen um Hector Fort zusammenpassen. Beim Youngster des FC Barcelona ist der deutsche Vizemeister allerdings leer ausgegangen. Was Book vermutlich etwas ärgern wird, scheint Niko Kovac hingegen gar kein Unbehagen zu bereiten.

Kovac sicher: Dreierkette erlaubt notfalls auch Experimente auf der Schiene

Im Gegenteil: Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 18:30 Uhr) erklärte der Cheftrainer des BVB, dass man ohnehin schon "25 Feldspieler im Kader" habe, was bereits "viel" sei und dass daher "aktuell keinen Neuen" benötigt würden. Das könne sich dann bei möglichen Abgängen ändern, was bei Kovac zurzeit eher im Fokus zu stehen scheint.

Doch auch ganz grundsätzlich und explizit auf die Schienenspieler angesprochen, sah Kovac keinen nennenswerten Handlungsbedarf. "Ich bin überzeugt, dass man vor allem in einer Dreierkette den einen oder anderen hinstellen kann, weil er eine gute Absicherung hat", bezog er sich auf die Rolle der Schienenspieler.

Der Coach scheint davon überzeugt zu sein, dann auch entsprechende Experimente eingehen zu können, sollte es denn notwendig sein. Das dahingehend prominenteste Beispiel dürfte wohl Maximilian Beier sein, den Kovac schon über die Schiene auflaufen ließ.

Soweit ist klar, dass Daniel Svensson und Julian Ryerson auf den Außenbahnen agieren sollen. Mit dem Skandinavien-Duo hat Kovac zumindest nominell ausgewogene Defensiv- und Offensiv-Optionen – doch dahinter wird es schon eng, insbesondere auf der besagten rechten Seite. Auch wenn der Cheftrainer des BVB angeblich keinen allzu großen Bedarf für entsprechende Verstärkung sieht, dürfte wohl davon auszugehen sein, dass Book weiter nach passenden Optionen die Augen offen halten wird.


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