Auch wenn es vielleicht etwas gedauert hat, bis der Transfersommer bei Borussia Dortmund spürbar angelaufen ist, so baut sich der amtierende Vizemeister zurzeit einen spannenden Kader auf. Doch neben den Neuzugängen gibt es natürlich auch sehr wichtige Spieler, deren Rückkehr ins Mannschaftstraining noch aussteht.
Dabei geht es vorrangig um Emre Can und Nico Schlotterbeck. Das Kapitäns-Duo konnte in der bisherigen Vorbereitung noch keine Rolle spielen. Cans Kreuzbandriss und die Verletzung am Sprunggelenk, die sich Schlotterbeck bei der WM zugezogen hatte, sorgen für eine entsprechende Verzögerung.
Laut der Sport Bild absolvierte Schlotterbeck zuletzt ein individuelles Programm mit einem vom BVB abgestellten Athletiktrainer auf Ibiza. Damit solle er nach dem enttäuschenden WM-Aus, bei dem er schlussendlich auch nicht mehr helfend eingreifen konnte, wohl erst einmal etwas Abstand zum Fußball gewinnen.
Das Problem: Eine frühzeitige Rückkehr zeichnet sich bislang nicht ab, so auch die WAZ. Viel eher muss wohl davon ausgegangen werden, dass der Nationalspieler auch den Saisonstart noch verpassen wird. Zuletzt wurde wohl eher von einem Comeback zur Zeit der nächsten Länderspielpause ausgegangen, also der letzten September- beziehungsweise der ersten Oktober-Woche.
Book hält sich mit einer zeitlichen Abschätzung zurück – Warten auf Can und Schlotterbeck
"Selbst für sehr erfahrene Mediziner und unsere Rehatrainer ist es sehr schwierig, in die Zukunft zu schauen", wollte sich Ole Book auf Nachfrage nicht zu einer solchen Einschätzung einlassen (via WAZ). "Ich sehe die beiden jeden Tag voll motiviert in der Reha. Sie bringen sich als Führungsspieler auch in die Gemeinschaft ein."
Bislang könne niemand eine vernünftige Prognose zur Rückkehr von Can und Schlotterbeck geben. "Und ich ganz sicher nicht", verwies Book indirekt auf seine fehlende Kompetenz im sportmedizinischen Bereich. Natürlich wird auch er als Sportdirektor über die Fortschritte in Kenntnis gesetzt, doch scheint eine zeitliche Einschätzung zurzeit tatsächlich kaum seriös abzugeben zu sein.
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