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Bericht: BVB-Bosse mit pikanter Erkenntnis - Was wird aus Kovac?

Der BVB hat keine gute Bilanz gegen Top-Teams.
Niko Kovac
Niko Kovac | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Nach vier Siegen in Folge hat Borussia Dortmund am Wochenende mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen verloren - die dritte Pleite der laufenden Bundesliga-Saison. Für die Tabelle ist das Ergebnis nicht weiter schlimm; der BVB wird auf Platz zwei eintrudeln, weder nach oben, noch nach unten geht für das Team von Niko Kovac etwas.

Insofern sollte man meinen, dass man die Niederlage recht schnell abhaken kann. Schließlich hat der BVB auch nicht gegen irgendwen verloren, sondern gegen eine gute aufgelegte und disziplinierte Werkself.

Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Denn so souverän der BVB auch gegen die kleineren Teams ist und seine Punkte einfährt - gegen die großen Teams hat Schwarzgelb regelmäßig seine Probleme. Die SZ rechnet vor, dass die Dortmunder in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 13 Mal gegen eine Top-Mannschaft gespielt haben. Die Ausbeute von zwei Siegen ist mau, zumal einer dieser beiden Siege extrem glücklich war: Das 2:0 in Stuttgart in der Vorwoche. Insofern hätte auch gut und gerne nur ein Sieg aus 13 Top-Spielen zu Buche stehen können.

BVB-Bosse lassen sich von Punkteausbeute nicht blenden

Das ist natürlich nicht das, was sich die Dortmunder erhoffen. Und im Grunde ist genau diese Bilanz der Grund dafür, warum der BVB einfach keine Titel holt. Nur gegen die Kleinen zuverlässig zu punkten, reicht nicht. Irgendwann musst du auch die Großen schlagen, wenn du Silberware willst. Das ist in der Bundesliga so, das ist in den Pokalwettbewerben so.

Laut der SZ haben "manche in Dortmunds Machtzirkel" mittlerweile erkannt, dass man sich von der hohen Punkteausbeute in dieser Saison nicht blenden lassen darf, da diese "trügerisch" sei. Zum einen ist das BVB-Team nicht ausreichend gut besetzt, um in den Top-Spielen mitzuhalten. Zum anderen sorgt auch Niko Kovac mit seinem minimalistischen Spielstil dafür, dass Dortmund in den großen Spielen kaum Akzente setzen kann.

Insofern gibt es zwei Punkte, an denen Dortmund bzw. der neue Sportdirektor Ole Book im Sommer ansetzen muss. Immer nur Zweiter zu werden oder im Pokal bis ins Achtel- oder Viertelfinale zu kommen, ist auf Dauer ja auch keine Lösung. Nicht, wenn du Borussia Dortmund heißt.

Kann Kovac auch offensiv und attraktiv?

Spannend bleibt vor diesem Hintergrund die Frage, inwieweit Kovac sich umstellen und mit seinem Team die nächste Entwicklungsstufe gehen kann. Der BVB-Trainer musste sich in der Vergangenheit immer wieder Kritik von den eigenen Fans ob der biederen Spielweise anhören.

Diese Kritik wurde zumeist mit Blick auf die Punkteausbeute heruntergespielt - doch wenn genau diese Ausbeute nicht allein ausreicht, muss man sich schon fragen, wie es auch um Kovac' Zukunft bestellt ist.

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