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BVB: Book macht Transfer-Andeutung

Ole Book schließt mögliche Winter-Verstärkung für die rechte und linke Abwehrseite nicht aus. Vielleicht braucht es aber zunächst einen Verkauf.
VonYannik Möller
Ole Book hat sich zu potenzieller Winter-Verstärkung geäußert.
Ole Book hat sich zu potenzieller Winter-Verstärkung geäußert. | Christof Koepsel/GettyImages

Der Transfersommer von Borussia Dortmund wird insgesamt als sehr positiv wahrgenommen. Sowohl die Positionen, die verstärkt wurden, als auch die Spieler, die verpflichtet wurden, können für eine gute Performance in dieser Saison sorgen. Niko Kovac steht somit eine starke Mannschaft zur Verfügung – die schon einen vielversprechenden Start in diese Spielzeit hingelegt hat.

Auf einer Position, bei der ebenfalls größerer Handlungsbedarf ausgemacht wurde, konnte sich der BVB jedoch nicht breiter aufstellen: Mit Julian Ryerson und Daniel Svensson gibt es noch immer nur zwei Außenverteidiger bzw. Schienenspieler im Kader. Kaua Prates kann mit seinen 18 Jahren und somit als Perspektivspieler noch nicht als reguläre Alternative gezählt werden. Nicht umsonst gab es zum Ende des Transfersommers noch den Versuch, Hector Fort von einem Wechsel zu überzeugen.

Book offen für mögliche Winter-Verstärkung – ein Abgang könnte aber Voraussetzung sein

Auf die weitere Notwendigkeit an Alternativen für die Abwehrseiten wurde Ole Book daher auch bei '19:09 - der schwarzgelbe Talk' von den Ruhr Nachrichten und Radio 91.2 angesprochen. "Ja, wir sind in der Breite aktuell nicht übermäßig besetzt, das ist sicher so. Aber ich glaube schon, dass wir verschiedene Optionen im Kader haben, die das zumindest phasenweise spielen können", erklärte der Sportdirektor.

Damit unterstützte er jedenfalls auch Kovac in dessen These, angesichts einer Dreierkette und der dadurch entstehenden Absicherung könne auf den Schienen auch mal ein bisschen experimentiert werden.

Nichtsdestotrotz bespielte Book das Szenario einer weiteren Verpflichtung. Grundsätzlich sei "vieles möglich", führte er aus und schob zugleich ein: "Es könnte aber auch sein, dass dafür zunächst noch ein Abgang nötig ist."

Allzu nennenswerte Ausgaben scheint Dortmund also nicht vornehmen zu können, etwa zum nächsten Transferfenster im Winter, ohne zunächst noch Einnahmen zu erzielen. Dabei kommt es aber natürlich auch auf die Art der Verpflichtung sowie auf den Spieler und dessen Vertragssituation an, ob überhaupt eine größere Ablösesumme nötig wäre.


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