BVB-Abschied? Kehl "besonders intensiv" bei Ligarivale diskutiert
Von Jan Kupitz

Nach dem Aus von Stefan Kuntz steht der Hamburger SV derzeit ohne Sportvorstand da; Finanzchef Eric Huwer ist somit derzeit die einzige Person auf Vorstandsebene. Das ist erstmal nicht ganz so tragisch, da Sportdirektor Claus Costa das Geschehen im Winter abwickeln kann. Langfristig soll jedoch wieder eine stärkere Person an Bord geholt werden.
Nun berichtet Sky, dass BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl ein heißer Kandidat am Volkspark ist. Demnach werde der 45-Jährige bei den HSV-Verantwortlichen "ganz besonders intensiv diskutiert". Da Kehl derzeit aber voll in die Transferplanungen der Dortmunder involviert ist, gab es bislang noch keinen Kontakt zwischen ihm und den Rothosen.
Kehl ist derzeit noch bis 2027 an den BVB gebunden. Der Ex-Profi, der zuvor als Leiter Lizenzbereich in Dortmund aktiv war, wurde 2022 zum Sportdirektor befördert. In dieser Funktion ist Kehl jedoch nicht unumstritten, weshalb es laut Sky unklar sei, ob er sich in der "aktuellen BVB-Führungskonstellation weiterhin gut aufgehoben" fühle. Beim HSV hätte er als Sportvorstand logischerweise direkt ein höheres Standing.
Neben Kehl waren zuletzt auch Oliver Bierhoff und Ex-HSVer Jonas Boldt als mögliche Kuntz-Nachfolger gehandelt worden. Fabian Wohlgemuth, dessen Namen ebenfalls in den Ring geworfen wurde, sieht seine Zukunft beim VfB Stuttgart und wird nicht an die Elbe wechseln.
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