Nach der Vize-Meisterschaft im Vorjahr hat Borussia Dortmund einen spannenden Transfersommer hingelegt – das nährt natürlich die Hoffnungen auf eine starke Saison. Doch was ist von den Schwarzgelben 2026/27 zu erwarten?
Wir nennen vor dem Bundesligastart vier Hot-Taktes zum BVB. Geht ihr mit?
BVB knackt 80-Punkte-Marke
Borussia Dortmund hat in der vergangenen Saison 73 Punkte eingefahren – eine Ausbeute, die der BVB zuletzt 2018/19 übertroffen hatte und mit der man in vielen Jahren Meister geworden wäre. Weil der FC Bayern aber fast unmenschliche Saison gespielt hat, lagen schlussendlich stolze 16 Punkte zwischen Platz eins und zwei.
Die 80-Punkte-Marke hat der BVB in seiner Historie erst ein einziges Mal geknackt: 2011/12. Wäre also mal wieder an der Zeit, dass die Dortmunder so hoch hinaus stürmen. Wir lehnen uns weit aus dem Fenster und behaupten: 2026/27 ist es soweit!
Ob das dann auch für die Meisterschaft reicht, steht aber auf einem anderen Blatt...
Dortmund erzielt mehr Tore als Bayern
Dieser Take ist vermutlich der hotteste von allen, wenn man bedenkt, wie krass die Diskrepanz im Vorjahr war: Während der BVB auf 70 Tore kam, erzielte der FC Bayern 122 Tore – neuer Rekord in der Bundesliga!
Dass die Münchner auf diese Ausbeute einen draufsetzen können, ist unwahrscheinlich. Stattdessen ist es deutlich realistischer, dass Harry Kane und Co. weniger häufig treffen.
Von 122 auf 70 werden die Bayern aber natürlich nicht abstürzen, weshalb es für diesen Take umso wichtiger ist, dass der BVB ordentlich an Treffern draufpackt. Dafür bauen wir auf die neuen griechischen Zaubermäuse, die den eiskalten Torjäger Serhou Guirassy in Szene setzen müssen.
Karetsas und Konstantelias verdoppeln ihre Marktwerte
Wo wir schon bei Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias sind: Der erste Eindruck der beiden Sommerneuzugänge ist klasse! Da hat der BVB wohl zwei fette Transfercoups vollzogen.
Naürlich muss man abwarten, wie Karetsas und Konstantelias der Sprung von einer vergleichsweise kleinen Liga in die Bundesliga gelingt. Doch wir sind angesichts ihrer Qualitäten sehr optimistisch und behaupten, dass beide Griechen ihren Marktwert innerhalb der ersten Saison verdoppeln!
Karetsas' Marktwert wird bei Transfermarkt aktuell auf 35 Millionen Euro geschätzt, der von Konstantelias auf 22 Millionen Euro. Heißt: Am Saisonende müssen dort mindesten 70 bzw. 44 Millionen Euro zu Buche stehen.
Jobe bekommt höchstens 15 Startelf-Einsätze
Von Jobe Bellingham verspricht man sich beim BVB in seiner zweiten Saison einiges – nicht umsonst hatte man im Vorjahr stolze 30 Millionen Euro für ihn auf den Tisch gelegt. Nach einem halbwegs ernüchternden Debütjahr muss vom Engländer der nächste Schritt kommen.
Wir sagen aber: Anstatt durchzustarten, wird Jobe zur großen Enttäuschung und kommt wettbewerbsübergreifend (Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal) auf maximal 15 Startelf-Einsätze. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es 29 Spiele von Beginn an gewesen. Diese Zahl wird also quasi halbiert.
Der Grund liegt auf der Hand: Mit Joey Veerman kam ein hochdekorierter Neuzugang hinzu, der sich mit 27 Jahren auf seinem Leistungszenit befindet und mit seinen spielerischen Fähigkeiten eine prima Ergänzung zum gesetzten Felix Nmecha darstellen sollte. Das Duo sollte (zumindest in unseren Augen) gesetzt sein.
Und dann muss Jobe sich mit Carney Chukwuemeka und Marcel Sabitzer (sofern er bleibt) um Einsatzzeiten prügeln.
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