Vergangenen Sommer landete der 1. FC Kaiserslautern mit der Verpflichtung von Naatan Skyttä einen Glücksgriff. Der finnische Nationalspieler kam für 1,8 Millionen Euro Ablöse aus Frankreichs 2. Liga von USL Dunkerque. Nach seiner ersten FCK-Saison hat der 24-Jährige seinen Marktwert bereits auf geschätzte fünf Millionen Euro gesteigert.
Nach zehn Toren und fünf Vorlagen für Lautern weckt der Offensiv-Allrounder zwangsläufig Interesse anderer Klubs. Einige Bundesligisten sollen Skyttä längst auf dem Zettel haben. Gut für den FCK: Am Betze steht Skyttä noch bis 2028 unter Vertrag.
FCK bei Skyttä "in einer sehr starken Position"
Auch deshalb gibt sich Sportdirektor Marcel Klos entspannt, wenn es um die Zukunft seines Star-Spielers geht. "Wir befinden uns da in einer sehr starken Position. Er ist aktuell voll eingeplant", betonte Klos gegenüber der Bild.
Doch Klos weiß auch, dass bis zum Ende des Transferfensters noch viel passieren kann: "Naatan ist voll drin und gibt im Training Gas. Das Transferfenster ist noch sechs Wochen offen, aber wir haben keine Not, ihn abzugeben."
Schwach werden müsste man in Kaiserslautern wohl dennoch, sollte ein lukratives Millionen-Angebot eingehen. Ob dieses kommt und wie hoch es ausfallen müsste, ist allerdings noch offen.
Am im Sommer eingeleiteten Weg will man in der Pfalz so oder so festhalten. Der FCK fokussiert sich bei eigenen Spieler-Verpflichtungen vor allem auf spannende Youngster mit viel Entwicklungspotenzial. Fünf der sechs externen Neuzugänge sind U21-Spieler. Dazu kam mit Erencan Yardımcı ein 24-jähriger Mittelstürmer, dessen Entwicklung ebenfalls noch längst nicht am Ende ist.
Eigengewächs Gibs weckt Hoffnungen

Einen spannenden Hoffnungsträger haben die Lauterer aber auch aus den eigenen Reihen. Der 19-jährige Owen Gibs schaffte diesen Sommer den festen Sprung in den Profi-Kader, nachdem er in der vergangenen Rückrunde bereits viermal in der 2. Liga ran durfte – einmal sogar von Beginn an.
In der bisherigen Vorbereitung liefert der offensive Mittelfeldspieler mächtig ab. Gegen die TSG Kaiserslautern erzielte Gibs fünf Tore, gegen den SV Sandhausen knipste er zweimal. "Er wirkt sehr engagiert und hat in den ersten Testspielen bereits einige Tore erzielt. Er hinterlässt einen sehr konzentrierten und fitten Eindruck", lobte Klos.
Zu hoch will der FCK-Sportdirektor die Erwartungen aber noch nicht hängen: "Dennoch steht er erst am Anfang der Vorbereitung. Er ist ein Spieler, der sich weiter anpassen und an seiner physischen Stabilität arbeiten muss, ohne dabei seine Eleganz und seine fußballerische Klasse zu verlieren. Ich hoffe, dass er an diese Leistungen anknüpfen kann."
