Brisanter Schlotterbeck-Gipfel beim BVB: Das sind die Details

Am Mittwochabend kam es bei Borussia Dortmund zu einem Gipfeltreffen bezüglich der Zukunft von Nico Schlotterbeck – mit einer ersten Tendenz.
Nico Schlotterbeck hält den BVB in Atem
Nico Schlotterbeck hält den BVB in Atem / SASCHA SCHUERMANN/GettyImages
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Borussia Dortmund drückt bei der Personalie Nico Schlotterbeck aufs Gaspedal. Nachdem Gerüchte um einen Abschied in den letzten Tagen nach der so gut wie sicheren Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern etwas abkühlten, bleibt ein Abschied allerdings dennoch möglich.

Schlotterbeck zögert weiter, seinen bis 2027 datierten Vertrag zu verlängern, will sich erst ein Bild davon machen, ob der BVB in den kommenden Jahren um Titel mitspielen kann. Und natürlich weiß auch er um das Interesse von Top-Klubs wie Real Madrid und dem FC Liverpool.

Es ist also eine Herkulesaufgabe für den BVB, den Leistungsträger von einer Verlängerung zu überzeugen. Doch dabei lassen die Schwarz-Gelben nichts unversucht.

Dortmund erhöht sein Angebot

Wie Sky enthüllte, gab es am Mittwochabend ein Gipfeltreffen, in dem über die Schlotterbeck-Zukunft diskutiert wurde. Mit dabei: Sportdirektor Sebastian Kehl, Geschäftsführer Sport Lars Ricken sowie Schlotterbecks Berater Björn Etzel.

Dabei hat der BVB noch einmal härtere Geschütze aufgefahren. Denn die Schwarz-Gelben wollen den 26-Jährigen zum Top-Verdiener des Vereins und zum Gesicht des Klubs machen. Letzteres soll wohl vor allem bei Marketingaktivitäten der Schwarz-Gelben von Bedeutung sein. Es ist also ein deutlicher Unterschied zu den bisherigen Angeboten, bei denen der BVB jeweils ein Jahresgehalt zwischen acht und zehn Millionen Euro offerierte.

Dabei gibt es jetzt zudem eine erste echte Deadline. Sky berichtet, dass der BVB bis Ende Januar oder Mitte Februar eine Reaktion von der Schlotterbeck-Seite auf das Angebot haben will. Es zeigt: Der BVB will endlich Klarheit, die WM im Sommer soll nicht als Schaufenster für Schlotterbeck dienen. Noch sei der Poker laut dem Bezahlsender zudem ergebnisoffen.

Gute Chancen für den BVB?

Das Momentum sei aktuell sogar eher beim BVB, da Schlotterbeck die Optionen ausgehen. Der FC Bayern hat es geschafft Dayot Upamecano von einem Verbelib zu überzeugen und intensiviert zudem sein Werben um Marc Guéhi.

Auch die Spuren zu Real Madrid und dem FC Liverpool seien aktuell eher erkaltet, weshalb der BVB aktuell die einzige Alternative für Schlotterbeck zu sein scheint. Allerdings weiß auch die Borussia, dass sich auf dem Transfermarkt alles innerhalb von Sekunden ändern kann. Es heißt also weiterhin: Abwarten und Tee trinken.


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