Brisanter Bericht: Mehrere Regel-Revolutionen bei der WM?
Von Fabian Küpper

Die WM in Kanada, Mexiko und den USA wirft ihre Schatten bereits voraus. Nur noch dreieinhalb Monate dauert es, bis die Weltmeisterschaft mit dem Spiel zwischen Mexiko und Südafrika in Mexiko-City offiziell eröffnet wird.
Doch ungeachtet der kurzen Zeit, die bis zu WM-Start verbleibt, werden aktuell mögliche Regeländerungen für das Turnier diskutiert. Diese haben dabei vor allem einen Hintergedanken: Das Spiel wieder attraktiver und vor allem schneller zu machen.
Beschlossen werden sollen diese Maßnahmen dabei am Samstag. Dann tagt nämlich das International Football Association Board (IFAB) zu seiner Jahreshauptversammlung.
Immer schneller
Laut ESPN sollen Spieler bei der WM beispielsweise nur noch fünf Sekunden Zeit haben, um einen Einwurf auszuführen. Pfeift der Schiedsrichter, weil er denkt, dass absichtlich verzögert wird, beginnt er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown an seiner Hand. Wird diese Frist überschritten, wechselt der Einwurf zum gegnerischen Team.
Neben den Einwürfen sollen auch die Abstöße angepasst werden. Wird dieser absichtlich verzögert, so soll es eine Ecke für die andere Mannschaft geben. Dabei nimmt sich die FIFA die Acht-Sekunden-Regel zum Vorbild, die seit dieser Saison gilt. Diese besagt, dass der Keeper den Ball nur noch acht Sekunden in der Hand halten darf. Überschreitet er das Zeitlimit, gibt es Eckstoß für den Gegner.
Radikale Änderungen?
Neben diesen eher kleineren Änderungen wird aber auch noch eine drastischere Regel-Revolution diskutiert, die die Auswechslungen betrifft. In Zukunft sollen Spieler nur noch zehn Sekunden Zeit haben, um das Feld zu verlassen. Brauchen sie länger, sollen sie gar nicht ersetzt werden dürfen. Ob das entsprechende Team dann eine Zeitstrafe bekommt, bis es wechseln kann, ist allerdings noch nicht bekannt.
Als letzter Punkt auf einer möglichen Revolutions-Agenda stehen die Verletzungsunterbrechungen. Auch diese wurden oft genutzt, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das jüngste prominente Beispiel war hier Leandro Trossard, der durch seine Behandlung drei Minuten der vierminütigen Nachspielzeit gegen die Wolverhampton Wanderers von der Uhr nahm.
Hier soll es in Zukunft eine einheitliche Regelung geben. Spieler, die behandelt werden müssen, sollen bis zu einer Minute aus dem Spiel genommen werden dürfen, ehe sie wieder auf den Rasen zurückkehren dürfen. Torhüter-Verletzungen bleiben von dieser Regelung vorerst ausgenommen, doch auch hier plant das IFAB für die Zukunft Änderungen.
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