Brisante Strategie: So plant der BVB nach dem Groß-Abgang
Von Fabian Küpper

Die Rückkehr von Pascal Groß zum Premier League-Klub Brighton & Hove Albion ist etwas für Fußball-Romantiker. Bei den Seagulls ist der 34-Jährige eine Vereinslegende, erzielte das erste Tor der Vereinsgeschichte im englischen Oberhaus und spielte sich in die Herzen der Fans.
Auch der BVB dürfte nicht lange überlegt haben, als das Angebot von Brighton reinflatterte. Zwei Millionen plus einer Millionen an möglichen Boni bekommen die Dortmunder für Groß, dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre. Zudem sparen sich die Schwarz-Gelben die Hälfte von Groß' Jahresgehalt in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Also mehr Handlungsfähigkeit auf dem Wintertransfermarkt oder? Nicht unbedingt.
Vertrauen in Bellingham
Denn der BVB plant, keinen neuen Mittelfeldspieler an Bord zu holen. Dadurch soll Jobe Bellingham der Rücken gestärkt werden. Das Vertrauen in den 20-Jährigen von Sebastian Kehl, Lars Ricken und Niko Kovac sei weiterhin ungebrochen, alle drei glauben daran, dass er noch zündet.
Deshalb soll ihm jetzt kein neuer Spieler vor die Nase gesetzt werden. Beim BVB ist die allgemeine Meinung von Bellingham, dass dem "Trainings-Weltmeister" aktuell nur noch der letzte Mut in den Pflichtspielen fehlt. Seine Bilanz von 27 Pflichtspielen mit vier Scorerpunkten sei daher kein Grund zur Panik.
Was passiert mit Özcan?
Der Engländer ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb der BVB keinen neuen Mittelfeldspieler holt: Salih Özcan blockiert weitere Kaderbewegungen. Der 27-Jährige ist komplett außen vor und hat keine Chance auf Einsätze.
Problem für den BVB: Özcan will seinen bis Sommer laufenden Vertrag aussitzen – angesichts von einem Jahresgehalt von fünf Millionen Euro wenig verwunderlich. Zwar gibt es aus der Türkei Interesse am Mittelfeldspieler, doch aufgrund von Özcans Haltung ist ein Transfer des 27-Jährigen aktuell kein Thema.
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