Trotz der Verpflichtungen von Kenny Quetant und Cedric Itten sowie der guten Frühform von Youngster Salim Musah möchte Werder Bremen im Sturmzentrum noch einmal nachlegen – zu katastrophal war die letzte Saison, als man monatelang auf Notlösungen zurückgreifen musste.
Verfügbarkeit soll dabei laut der Bild an erster Stelle stehen. Laut der Zeitung wollen die Grün-Weißen einen Spieler verpflichten, der von "Tag eins an verfügbar ist und Zuverlässigkeit garantiert". Bei einer Verpflichtung spielt zudem auch die wirtschaftliche Komponente weiterhin eine große Rolle. Ohne weitere Verkäufe könne Werder keine Transfers im zweistelligen Millionenbereich tätigen, erklärt die Bild.
Der Blick gehe daher in Richtung des Regals, in dem sich Stürmer finden, die ihre Qualität bereits nachgewiesen haben, allerdings dennoch bezahlbar sind.
Wildert Werder erneut in der Ligue 1?
Ein solcher Angreifer ist Willem Geubbels. Der 24-Jährige wechselte im letzten Sommer trotz großem Bundesliga-Interesse für neun Millionen Euro zu Ligue-1-Aufsteiger Paris FC. Fünf Tore in 24 Ligaspielen später steht er aber schon wieder vor dem Abgang.
Foot Mercato zufolge hat der Pariser Klub Geubbels die Freigabe für einen festen Wechsel oder einen Leihabgang inklusive Kaufpflicht erteilt. Und neben dem US Lecce und Cagliari Calcio sind auch Werder und noch ein weiterer, nicht genannter Bundesligist im Rennen um Geubbels.
Finanziell herausfordernd – sportlich lohnend
Eine Verpflichtung des Stürmers, der für den FC St. Gallen 2024/25 14 Tore in der Schweizer Liga schoss, wäre für Bremer Verhältnisse ein teures Vergnügen. Geubbels hat in Paris noch einen Vertrag bis 2030 und einen Marktwert von fünf Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de).
Insofern wäre eine Leihe inklusive Kaufpflicht wohl das beste Szenario, da die Ablöse so erst im kommenden Sommer fällig werden würde. Und sollte sich Geubbels in Bremen beweisen, könnte er dann deutlich mehr Wert sein als seine Ablösesumme.
Dass Geubbels als physischer, aber dennoch schneller und dribbelstarker Stürmer Werder gut zu Gesicht stehen würde, steht dabei außer Frage. Einen solchen Stürmertyp, der bereits viel Erfahrung im Profibereich vorweisen kann, hat Werder nicht.
Es bleibt also spannend, ob Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer bei Geubbels All-in gehen werden.
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