Brandt verrät aktuellen Stand seiner Vertragsgespräche mit dem BVB
Von Niclas Hergt

Nach dem Auswärtssieg in Wolfsburg äußerte sich Torschütze Julian Brandt, der den BVB mit seinem Treffer zum 1:0 früh auf Kurs brachte, ausführlich zu seiner Zukunft bei Borussia Dortmund. Viele Fans hatten auf ein klares Signal des dienstältesten Borussen gehofft.
Doch im Gespräch mit RUHR24 machte der 29-Jährige deutlich, dass in der Frage seiner Vertragsverlängerung weiterhin Geduld gefragt ist. Sein Vertrag in Dortmund läuft am Saisonende aus.
Brandt zögert Entscheidung hinaus
In der Mixed Zone wurde Brandt direkt auf den Stand der Gespräche angesprochen. Seine Antwort fiel eindeutig aus: "Da gibt’s bislang nichts Neues. Das ist weder so, dass wir jetzt irgendwie vor einer Einigung stehen, noch dass sich da irgendwas entschieden hat.“
Brandt ließ keinen Zweifel daran, dass er einen möglichen neuen Vertrag nicht zwischen Tür und Angel unterschreiben wird: "Da lasse ich mir ehrlich gesagt auch ein bisschen Zeit und das muss alles gut durchdacht sein“, erklärte er. Für ihn sei es eine "Grundsatzentscheidung“, eine Weichenstellung für die nächsten Jahre seiner Karriere. Genau deshalb will er nichts überstürzen und alle Faktoren genau abwägen.
BVB hat bereits ein Angebot hinterlegt
Trotz der Verzögerung stellte Brandt klar, dass das Thema nicht bis in den Hochsommer hinein offen bleiben wird: "Aber das wird jetzt kein Thema bis Juni, Juli. Also, das ist jetzt auch nicht meine Art." Brandt bestätigte zudem, dass es bereits Gespräche mit dem Verein gibt: "Ja, klar, dass man sich miteinander unterhält, das ist so und schon passiert.“
Nach Informationen von Sky liegt dem Offensivspieler seit Mitte November ein konkretes Angebot vor. Bei einer Verlängerung müsste er jedoch offenbar Gehaltseinbußen akzeptieren. Besonders brisant wirkt das vor dem Hintergrund seiner starken Saison, in der er bislang zehn Tore in 26 Pflichtspielen erzielt hat.
Für den BVB bedeutet das: Man bleibt optimistisch, muss aber weiter warten. Die Entscheidung fällt, nur noch nicht jetzt.
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