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Jung und wild: Dortmunds Traumelf in der neuen Saison

So sieht im Idealfall die BVB-Aufstellung 2026/27 aus.
Niko Kovac
Niko Kovac | James Gill - Danehouse/GettyImages

Unter der Leitung von Ole Book soll Borussia Dortmund ein anderes Gesicht bekommen und wieder jünger, frischer und dynamischer werden. Die ersten Transfers dieses Sommers deuten genau daraufhin und auch das Werben um Said El Mala wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Sollte El Mala beim BVB landen, dürften die Transferplanung zwar noch nicht vollständig abgeschlossen sein – die Startelf würde mit dem Noch-Kölner aber soweit stehen. Wir schauen uns an, wie die Traumelf der Schwarzgelben 2026/27 aussieht.

Defensive

Entschieden ist, dass der BVB auch in der neuen Saison mit einer Dreierkette vor Gregor Kobel agieren wird. Zwar möchte man hier und da flexibler werden, das von Niko Kovac seit seiner Ankunft Grundgerüst wird aber soweit bestehen bleiben.

Sommer-Neuzugang Joane Gadou dürfte in der Dreierkette seinen Platz sicher haben, nachdem er in der Vorbereitung bislang zu gefallen wusste. An Waldemar Anton, den in der letzten Saison stabilsten BVB-Verteidiger, gibt es ohnehin kein Vorbeikommen.

Der dritte Platz gehört eigentlich Nico Schlotterbeck, der dem BVB nach vielen Transfergerüchten treu geblieben ist. Aufgrund seiner bei der WM erlittenen Verletzung wird der 26-Jährige aber noch eine Weile ausfallen, weshalb er zum Saisonstart von Ramy Bensebaini vertreten werden dürfte.

Der Algerier muss jedoch aufpassen, im Ranking nicht von Filippo Mane überholt zu werden. Der Youngster hat in den Testspielen sehr beeindruckt und ein Sonderlob von Kovac eingeheimst. Bleibt der 21-Jährige fit, könnte er im Laufe der Saison noch viele Spielminuten sammeln. Luca Reggiani hat dagegen an Standing eingebüßt und ist hinter Mane zurückgefallen.

Mittelfeld

Die Besetzung des zentralen Mittelfelds ist eigentlich eine klare Sache: Felix Nmecha ist der Boss im Zentrum und soll auch 2026/27 das Spiel des BVB prägen. Neben ihm hat Jobe Bellingham die Nase vorn, von dem man sich in der neuen Saison den nächsten Schritt erhofft.

Marcel Sabitzer ist der erste Stellvertreter, während für Carney Chukwuemeka nur die Herausforderer-Rolle übrig bleibt. Der 22-Jährige ist technisch sehr begabt, muss aber zeigen, dass er den hohen Anforderungen auch körperlich gewachsen ist.

Bei den Schienenspielern stellt sich auf beiden Seiten ein unterschiedliches Bild dar: Während Julian Ryerson rechts felsenfest gesetzt – und quasi konkurrenzlos – ist, liefern sich Daniel Svensson und Maximilian Beier auf der linken Seite ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Für die neue Saison scheint Beier in erster Linie nämlich als Schienenspieler infrage zu kommen und weniger für die Offensive. Da Svensson auf ganz hohem Niveau so seine Probleme hatte, könnte das Pendel tatsächlich zugunsten des deutschen WM-Fahrers ausschlagen.

Offensive

Geht der Transfer von Said El Mala durch, dann ist er beim BVB selbstverständlich für die Startelf vorgesehen. Einen 50 Millionen Euro teuren Neuzugang lässt man nicht auf der Bank!

Gleiches gilt für Konstantinos Karetsas, der für 30 Millionen Euro verpflichtet wurde und große Hoffnungen und Erwartungen geweckt hat. Die beiden Youngster sollen die zuletzt unkreative und bisweilen lahme Offensive auf ein ganz anderes Level bringen. Dahinter lauern mit Samuele Inacio und Mathis Albert weitere junge Wilde.

Als Torjäger bleibt Serhou Guirassy gesetzt. Ähnlich wie bei Schlotterbeck gab es zwar auch bei ihm zahlreiche Transfergerüchte, doch am Ende steht auch hier der BVB-Verbleib. Er ist gegenüber Fabio Silva der deutlich torgefährlichere Stürmer und ohnehin ein Kovac-Liebling.

Die BVB-Traum-Elf für die Saison 2026/27:

Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Beier - Karetsas, El Mala - Guirassy


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