Bornauw-Rückkehr nach Einigung geplatzt? Das sind Kölns Alternativen
Von Franz Krafczyk

Der 1. FC Köln wird sich mit Jahmai Simpson-Pusey von Manchester City verstärken, sucht aber noch nach weiteren Verstärkungen für die Innenverteidigung. Ein Kandidat war in den letzten Tagen der frühere Effzeh-Star Sebastiaan Bornauw, eine Rückkehr des Belgiers ist aber wohl schon wieder vom Tisch.
Dabei waren sich die Kölner laut Geissblog sogar schon mit Leeds United über eine Leihe von Bornauw einig, der beim Premier-League-Aufsteiger in den vergangenen Wochen und Monaten kaum eine Rolle spielte. Das änderte sich kurz vor Neujahr, als sich Leeds-Stammspieler Joe Rodon eine Knöchelverletzung zuzog.
Bornauw in der Premier League plötzlich gefragt - Bleibt ein Hintertürchen offen?
So durfte Bornauw, der erst im Sommer vom VfL Wolfsburg kam, gegen den FC Liverpool (0:0) und Manchester United (1:1) erstmals in dieser Saison beginnen. Da Trainer Daniel Farke den 26-Jährigen danach sogar in höchsten Tönen lobte und der Spieler nun endlich auf bestem Wege ist, sich auf der Insel durchzusetzen, ist nicht mehr davon auszugehen, dass ihn die Engländer jetzt noch ziehen lassen.
Die Situation könnte sich nur noch einmal ändern, falls Leeds seinen Wunschspieler Danilho Doekhi von Union Berlin loseisen kann und Rodon nach seiner Verletzung früher zurückkehrt als geplant. Da der Effzeh aber nicht mehr länger warten kann und gerne schon beim Bundesliga-Restart in Heidenheim (15:30 Uhr) einen neuen Innenverteidiger an Bord hätte, ist davon auszugehen, dass sich die Geißböcke anderweitig nach einer Verstärkung umsehen.
Kessler sucht nach Erfahrung: Vier Kandidaten im Fokus
Wie der Geissblog weiter berichtet, will Sportdirektor Thomas Kessler neben Simpson-Pusey noch einen erfahrenen Spieler fürs Abwehrzentrum holen. Weiter ein Thema sind demnach Calvin Brackelmann vom SC Paderborn, der als großer Lieblingsspieler von Lukas Kwasniok gilt, sowie Felix Uduokhai. Der langjährige Bundesliga-Spieler spielt seit Sommer bei Besiktas Istanbul, spielt dort aber keine große Rolle und wurde den Kölnern bereits im Sommer angeboten.
Weitere Alternativen sind Spieler, die in der Bundesliga derzeit kaum zum Einsatz kommen. Genannt werden hier die beiden Hoffenheimer Kevin Akpoguma und Ozan Kabak. Letzterer will sich nach langer Verletzungspause zurückkämpfen, um sich für eine WM-Nominierung bei der Türkei zu empfehlen.
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