Bei Paris Saint-Germain entwickelte sich Ousmane Dembélé zum besten Spieler des Planeten. Auf dem Weg zum lang ersehnten Champions-League-Titel war der 28-Jährige in der vergangenen Saison der absolute Schlüsselspieler und wurde auch vollkommen zurecht zum Weltfußballer 2025 gewählt.
Diesen neuen Status wollte der Franzose in den Vertragsverhandlungen mit PSG nutzen. Rund 60 Millionen Euro Jahresgehalt fordert Dembélé bei seinem neuen Kontrakt. Paris will ihm "nur" 30 Millionen bezahlen, um das Gehaltsgefüge nicht zu sprengen. Einen gewissen Druck gibt es dabei eigentlich nicht, denn Dembélés aktueller Vertrag läuft noch bis 2028.
Da beide Parteien nicht von ihren Standpunkten abrücken, sind die Verhandlungen laut der Sport allerdings festgefahren – und im Camp des Weltfußballers schaut man sich bereits nach Alternativen um.
Auf nach England?
Le Parisien berichtet, dass Dembélés Berater Moussa Sissoko bereits Kontakte zu Manchester City geknüpft haben soll und auch schon erste Gespräche stattgefunden haben. Explizit schreibt die französische Zeitung sogar, dass sich Sissoko mit dem Sportdirektor der Cityzens, Hugo Viana, getroffen haben soll.
Zwar gab es noch keine Gespräche über einen konkreten Transfer, sondern lediglich erste Sondierungsgespräche um ein mögliches Interesse abzuklopfen, dennoch scheinen sich die Skyblues schon einmal in Stellung zu bringen.
Ersatz für Haaland?
Zwar sei City bewusst, dass ein Transfer alles andere als einfach wird, das nötige Kleingeld könnte im Sommer aber vorhanden sein. Schließlich ranken sich um Erling Haaland hartnäckig Abwanderungsgerüchte, falls Trainer Pep Guardiola im Sommer tatsächlich den Verein verlassen sollte.
Dembélé wäre ein mehr als würdiger Ersatz für den Norweger, wenngleich er nicht an seine Torquote heranreichen kann. Dafür ist er spielerisch besser als Haaland und würde den Cityzens so eine neue Dimension in ihrem Spiel ermöglichen.
