Nach einem langen Hin und Her könnte Joao Palhinha den FC Bayern München in diesem Sommer nun doch endgültig verlassen. Den Portugiesen zieht es offenbar zurück in seine Heimat, denn Benfica SL arbeitet intensiv an einer Rückkehr des 31-Jährigen.
Nach Informationen der portugiesischen Zeitung A Bola haben sich Palhinha und der Klub bereits grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit verständigt. Demnach soll der Mittelfeldspieler einen Vierjahresvertrag bis 2030 unterschreiben und rund sechs Millionen Euro brutto pro Saison verdienen. Offen ist allerdings noch die Einigung zwischen Benfica und dem FC Bayern.
Benfica bietet 20 Millionen Euro
Benfica soll dem FC Bayern aktuell 15 Millionen Euro als fixe Ablöse bieten. Hinzu kommen weitere fünf Millionen Euro an erfolgsabhängigen Bonuszahlungen. Damit liegt das Gesamtpaket bei bis zu 20 Millionen Euro.
Die Münchner hatten Palhinha im Sommer 2024 für rund 50 Millionen Euro vom FC Fulham verpflichtet. Nach einer enttäuschenden ersten Saison wurde der Portugiese in der vergangenen Spielzeit an Tottenham verliehen. Dort fand er wieder zu alter Stärke zurück und absolvierte 45 Partien, in denen ihm sieben Tore und drei Vorlagen gelangen.
Ursprünglich soll Benfica zunächst über eine Leihe mit Kaufoption nachgedacht haben. Nun streben die Portugiesen offenbar einen direkten Transfer an. Auch Aston Villa hatte sich zwischenzeitlich um Palhinha bemüht, konnte sich jedoch nicht mit Bayern auf einen Wechsel verständigen. Ob die Münchner bis zu 20 Millionen Euro abschlagen können?
Newcastle könnte noch dazwischenfunken
Ganz abgeschlossen ist der Poker allerdings noch nicht. Auch Newcastle United soll weiterhin Interesse an Palhinha haben und könnte mit einem finanziell lukrativeren Angebot dazwischenfunken.
Benfica gibt sich dennoch zuversichtlich, denn der Wunsch des Portugiesen, in seine Heimat zurückzukehren und wieder näher bei seiner Familie zu sein, könnte den Ausschlag geben. Zudem pflegt Palhinha ein gutes Verhältnis zu Trainer Marco Silva, mit dem er bereits beim FC Fulham zusammenarbeitete.
Für den FC Bayern könnte damit zeitnah ein weiterer Abgang feststehen – und ein bislang enttäuschendes Kapitel in München endgültig ad acta gelegt werden.
