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Blitz-Abschied? Entscheidung bei Mainz-Star Sano gefallen

Lange Zeit sah es stark danach aus, dass Kaishu Sano die Mainzer in diesem Sommer für viel Geld verlassen könnte. Jetzt ist eine Zukunfts-Entscheidung beim Japaner gefallen.
Kaishu Sano ist einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Bundesliga.
Kaishu Sano ist einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Bundesliga. | Koji Watanabe/GettyImages

Wie die Bild den bereits Mitte August getätigten Aussagen von Mainz-Boss Christian Heidel entnimmt, ist der Zug für Interessenten an Kaishu Sano nun abgefahren. "Am 27. oder 28. August geben wir ihn nicht mehr ab, da bekommen wir ja keinen Ersatz mehr", stellte der 63-Jährige damals klar.

Jedoch wolle Heidel kein Ultimatum stellen, ein extrem unmoralisches Angebot könne man nicht einfach ablehnen. "Wenn morgen Real Madrid kommt und mir für einen Spieler 100 Millionen bietet, dann interessiert mich kein Ultimatum, dann verkaufe ich den trotzdem noch", erklärte der Sportvorstand.

Nach Informationen der Bild lagen die Ablösevorstellungen der Mainzer bei rund 60 Millionen Euro, jedoch habe es kein passendes Angebot in dieser Preisklasse gegeben. Wie so häufig bei Japanern der Fall, scheint vor allem die Premier League ein interessantes Ziel für Sano zu sein. Unter anderem der FC Liverpool und Manchester United wurden als mögliche Abnehmer gehandelt.

Nun bleibt Sano aber an Bord, sollte nichts Außergewöhnliches mehr passieren. Der 25-Jährige soll zum Ligaauftakt gegen Aufsteiger Paderborn wie gewohnt das Powerhouse des Mainzer Mittelfelds sein.

Sano: Marktwertexplosion und Laufwunder

Mit Sano ist den Mainzern vor zwei Jahren ein echer Transfercoup gelungen: Damals noch für 2,5 Millionen Euro von den Kashima Antlers aus der J1 League geholt, wird sein Marktwert mittlerweile auf 50 Millionen Euro geschätzt.

Der 25-Jährige gehört bei den zentralen Mittelfeldspielern der Bundesliga unumstritten dem elitären Kreis an. Bislang absolvierte der Japaner für Mainz 84 Pflichtspiele (zwei Tore, fünf Assists). In der vergangenen Bundesliga-Spielzeit stand er in jeder einzelnen Minute auf dem Rasen und spulte die ligaweit drittmeisten Kilometer (401,1) ab.

Während Sano wohl bleibt, sollen nach Bild-Informationen "ein bis zwei Spieler" noch einen neuen Arbeitgeber suchen. Dabei spekuliert das Boulevard-Blatt auf Marco Richter und Hyun-seok Hong. William Böving steht derweil unmittelbar vor einem Leihwechsel zum 1. FC Nürnberg.


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