Direkt von seinen ersten Einsatzminuten ausgehend, hat Moussa Ndiaye beim FC Schalke vollends überzeugt. In der Rückrunde war er ein wichtiger Stammspieler, der den verletzungsbedingten Ausfall von Vitalie Becker vergessen machte – was angesichts der guten Hinrunde des Eigengewächses alles andere als selbstverständlich oder einfach war.
So ist es nicht verwunderlich, dass der S04 gerne am 23-jährigen Linksverteidiger festhalten und auch in der Bundesliga auf ihn setzen wollen würde. Der RSC Anderlecht wird aber auf einen Verkauf und somit auf eine Ablösesumme in Millionenhöhe hoffen.
Baumann offen: Ndiaye würde gerne bleiben – und Schalke würde ihn gerne halten
"Bei Moussa Ndiaye und Kevin Müller ist klar, dass die Spieler gerne bleiben wollen – wir können uns einen Verbleib sehr, sehr gut vorstellen", kommentierte Frank Baumann die Zukunft der beiden Rückrunden-Leihspieler jüngst vielsagend (via WAZ). Der Sportvorstand weiter: "Es gibt trotzdem noch den aktuellen Verein, bei dem der Spieler unter Vertrag steht. Da müssen wir schauen, ob sich eine Lösung finden lässt."
Natürlich ist es schonmal eine gute und wichtige Voraussetzung, dass offenbar auch Ndiaye selbst gerne auf Schalke bleiben möchte. Immerhin dürfte er angesichts seiner Leistungen seit seinem Winter-Wechsel auch noch andere Anfragen haben (oder noch bekommen). Das könnte durchaus ein Faustpfand sein, sollte er gegenüber Anderlecht einen klaren Wechselwunsch hinterlegen.
Doch selbst in diesem Fall müsste Königsblau in ein finanzielles Risiko gehen. Mehrere Millionen Euro für eine einzige Position auszugeben, in der mit Becker auch noch ein aussichtsreiches Eigengewächs zur Verfügung steht, wenngleich wohl noch nicht als Stammspieler in der Bundesliga, wäre ein Wagnis. Je nachdem, wie die finanziellen Vorstellungen beim belgischen Klub aussehen, werden aber sicher entsprechende Gespräche geführt.
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