Der 1. FC Köln hat die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 aufgenommen. Unter den Spielern, die am Montag auf dem Trainingsplatz standen, war auch Said El Mala. Die Chancen, dass das Offensivjuwel über den Sommer hinaus bei den Geißböcken bleibt, stehen aktuell nicht schlecht - auch wenn klar ist, dass sich der Stand rund um den 19-Jährigen jederzeit wieder ändern kann.
Zwei Bundesligisten interessiert
Die aktuellen Gerüchte rund um einen Wechsel zu Borussia Dortmund lassen zumindest leichte Zweifel aufkommen, dass El Mala dem Effzeh noch lange erhalten bleibt. Während sich der BVB über die Konditionen eines möglichen Transfers informiert haben soll, ist die Spielerseite einem Wechsel wohl grundsätzlich nicht abgeneigt.

Laut Sky befindet sich neben den Schwarz-Gelben auch RB Leipzig in Lauerstellung. Das hohe Preisschild für El Mala, das bei 50 Millionen Euro liegen soll, scheint die Verantwortlichen der Sachsen jedoch abzuschrecken. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sich Thomas Kessler am Rande der ersten Trainingseinheit optimistisch gab, dass der Youngster noch eine weitere Saison in der Domstadt dranhängen wird.
Kessler "fest überzeugt" von El-Mala-Verbleib
"Er ist hier, hat einen langfristigen Vertrag und ich bin super glücklich, dass er da ist", sagte der Sport-Geschäftsführer in einer Medienrunde über El Mala, der "voller Tatendrang" sei. "Es gab das ein oder andere Angebot, was ja auch an die Öffentlichkeit gelangt ist, aber es hat nicht zum Transfer geführt und deswegen bin ich der festen Überzeugung, dass er in dieser Saison für den FC spielen wird", erklärte Kessler.
Es bleibt abzuwarten, ob Kessler im Zusammenhang mit einem möglichen El-Mala-Transfer noch Arbeit zukommt. Ein Verkauf des Juwels würde dem Sportchef wichtige finanzielle Mittel bescheren, um andere Kaderbaustellen zu schließen – andererseits würde sich aber auch wieder eine neue eröffnen.
"Zufrieden muss ich jetzt nicht sein", sagte Kessler zum aktuellen Stand der Kölner Kaderplanung. "Ich will nach der Saison zufrieden sein. Wir haben noch einiges an Arbeit, ein bisschen was haben wir schon gemacht, es waren intensive Wochen und wir gehen schon davon aus, dass noch ein bisschen was dazukommt."
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