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Bleibt der Torjäger? So denkt Nürnberg über einen Zoma-Verkauf

Der beste Stürmer des FCN muss wohl nicht zu Geld gemacht werden.
Mohamed Ali Zoma (links) war Nürnbergs bester Stürmer mit 14 Treffern.
Mohamed Ali Zoma (links) war Nürnbergs bester Stürmer mit 14 Treffern. | Selim Sudheimer/GettyImages

Mit 14 Toren und fünf Torvorlagen war Mohamed Ali Zoma gefährlichster Offensivmann der vergangenen Saison beim 1. FC Nürnberg. Die Hoffnungen auf einen Verbleib des 22-Jährigen sind größer denn je. Den Nürnberger Verantwortlichen um Sportvorstand Joti Chatzialexiou ist es nämlich bereits gelungen, gute Einnahmen zu generieren. Dabei halfen Spielerverkäufe, aber auch Nachzahlungen.

Geldregen für Nürnberg - auch durch Brown-Transfer

Mit Fabio Gruber, der für drei Millionen Euro in die Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05 wechselte sowie Luka Lochoshvili (für 4,9 Millionen Euro zum 1. FC Köln), hat der Club zwei Abgänge, die ordentlich Geld in die Taschen spülen. Außerdem bringt der Wechsel Nathaniel Browns von Eintracht Frankfurt zu Bayern München nach Bild-Informationen weitere 4,4 Millionen Euro. Demnach sicherten sich die Franken im Zuge von Browns Abgang nach Frankfurt eine Weiterverkaufsbeteiligung, die nun greift. Addiert bringen alleine die drei Transfers dem FCN über zwölf Millionen Euro.

Eine Summe, die den Nürnbergern eine gute Verhandlungsposition einbringt und die Schmerzgrenze bei Zoma steigen lässt. "Wir haben andere Voraussetzungen als noch vor zwei Jahren, als wir das Messer am Hals hatten und zwingend verkaufen mussten, damit das hier alles funktioniert. Durch die Gelder, die wir eingenommen haben, haben wir eine andere Ausgangslage", bestätigt Chatzialexiou gegenüber der Bild.

Chatzialexiou: "Sag niemals nie."

Zomas Marktwert ist im letzten Jahr rapide gesteigen und liegt jetzt bei acht Millionen Euro. Bei Anfragen kann Chatzialexiou jedoch ganz entspannt sein: "Das Gute ist, dass einige dann nicht noch mal anrufen, wenn sie ein paar Zahlen von mir bekommen. Aber die Erstanfragen sind da." Ganz ausschließen kann der Vorstand einen Wechsel jedoch nicht und verweist auf den späten Verkauf von Casper Jander im August letzten Jahres. Damals konnte der FCN das Angebot über zwölf Millionen Euro nicht ablehnen.

Ein Verbleib von Zoma wäre vor allem aus sportlicher Sicht hilfreich. Nach Platz acht in der letzten Saison wäre der Torjäger ganz sicher ein wichtiger Baustein, um wieder weiter oben anzugreifen und ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.


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