Enthüllt: Bis wann der HSV wieder international spielen möchte
Von Franz Krafczyk

Das Hier und Jetzt beim Hamburger SV macht Lust auf mehr. Auf die wohl bislang beste Saisonleistung, das 2:2 gegen den FC Bayern, folgte ein wichtiger 2:0-Sieg beim 1. FC Heidenheim. Der Klassenerhalt ist nach dem holprigen Saisonstart nun realistischer denn je.
Nach sieben Jahren in der 2. Liga und dem Aufstieg im vergangenen Sommer wäre das Erreichen des großen Saisonziels enorm wichtig. Das bezieht sich auch auf die großen Pläne, die im Hintergrund bereits geschmiedet werden. Will der HSV kurzfristig die Klasse halten, so denkt er mit Blick auf die kommenden Jahre offenbar deutlich größer.
Wie die Bild berichtet, wollen sich die Rothosen in den kommenden Jahren in der Bundesliga stabilisieren und Stück für Stück in der Tabelle klettern. 2030 soll im Volkspark dann sogar wieder internationaler Fußball zu sehen sein. Die Qualifikation für Europa wird somit schon in den nächsten vier Jahren angestrebt!
HSV braucht weitere Top-Transfers - doch wer verantwortet diese?
Dieses Vorhaben erscheint sehr ambitioniert, weshalb die Grundvoraussetzung dafür ist, weiterhin ruhig zu arbeiten und an einem Strang zu ziehen. Dabei spielen auch kluge Transfers eine wichtige Rolle, so wie bereits in dieser Saison, als Stefan Kuntz Leistungsträger wie Luka Vuskovic, Fabio Vieira, Nicolai Remberg oder Albert Sambi Lokonga in die Hansestadt lotste.
Apropos Kuntz: Der HSV sucht nach wie vor nach einem neuen Sportvorstand, seit er zum Jahreswechsel freigestellt wurde. Dieser soll bis zum Saisonende Mitte Mai vorgestellt werden. Laut einem Bericht sieht sich der Verein jedoch nach einem ganz anderen Typ um, der eher dem Profil des früheren Sportchefs Jonas Boldt entspricht. Diese Person soll den HSV nach außen hin repräsentieren und sich auch um andere Bereiche als nur den Sport kümmern.
Wer die gesuchte Lösung sein wird, ist noch völlig offen. Diese Entscheidung wird jedoch maßgeblich für die sportliche Zukunft des Vereins und die hochgesteckten Ziele sein. Das anstehende Sommer-Transferfenster wird aber erst einmal noch vom alten Team rund um Direktor Profifußball Claus Costa geplant.
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