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Besondere Hilfe: So will Werder für den Mbangula-Durchbruch sorgen

Bei Werder Bremen unternimmt man alles, damit Samuel Mbangula doch noch durchstartet.
Mbangulas erstes Jahr in Bremen verlief enttäuschend
Mbangulas erstes Jahr in Bremen verlief enttäuschend | Fabio Deinert/GettyImages

Viel hatten sie sich bei Werder Bremen von Samuel Mbangula versprochen. Der Belgier kam im vergangenen Sommer für zehn Millionen Euro von Juventus Turin und avancierte damit zum zweitteuersten Neuzugang der Bremer Vereinsgeschichte.

Doch was folgte war Ernüchterung. Mbangula konnte die hohen Erwartungen nur selten erfüllen. Weder unter Horst Steffen, noch unter Daniel Thioune konnte sich der 23-Jährige nachhaltig behaupten. An der Weser geben sie die Hoffnung dennoch nicht auf und setzen dabei jetzt auf emotionale Hilfe.

Emotionale Maßnahme

Denn wie die Bild berichtet, ziehen Mbangulas Verlobte und ihr gemeinsames Kind von Turin nach Bremen. "Für ihn war es nicht einfach. Seine Verlobte war schwanger, er musste alleine nach Deutschland. Dazu kamen sportliche Themen. Es ist sicherlich ein Vorteil, die eigene Familie um sich zu haben", sagt auch Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz.

Doch nicht nur familiär bekommt der Flügelspieler jede mögliche Unterstützung – sondern auch von Vereinsseite. Fritz erklärt: "Unsere Players-Care-Abteilung unterstützt ihn, so gut es geht. Dabei geht es um Themen wie Wohnungssuche, Einrichtung oder behördliche Themen. Wir haben eine sehr kompetente Mitarbeiterin eingestellt, die sich vornehmlich darum kümmert."

Bereit zum Durchstarten?

Es wird also alles getan, um Mbangula das Leben zu erleichtern und dafür zu sorgen, dass er sich nur noch auf Fußball konzentrieren kann. Denn sein Potenzial ist weiterhin unbestritten, er muss es eben nur konstant aufs Feld bekommen.

Trainer Daniel Thioune hält weiterhin sehr viel von ihm, mit einer kompletten Vorbereitung und einer klaren Rolle könnte die Entwicklung des 23-Jährigen schon bald wieder steil nach oben gehen. Denn unter Horst Steffen hatte er beides nicht. Gelingt ihm jetzt also mit einem Jahr Verspätung endlich der Durchbruch bei den Grün-Weißen?


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