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Bericht: Zwei neue wichtige Details bei Nwaneri-Klausel

Dem BVB droht beim englischen Youngster wohl kein zweiter Fall Anselmino.
VonFabian Küpper
Ethan Nwaneri fügte sich gegen Hoffenheim direkt gut ein
Ethan Nwaneri fügte sich gegen Hoffenheim direkt gut ein | Alexandre Simoes/GettyImages

Es war ein Debüt nach Maß, das Ethan Nwaneri für Borussia Dortmund gegen die TSG Hoffenheim feierte. Der 19-Jährige war ein belebendes Element im Angriff und provozierte mit seiner scharfen Hereingabe das siegbringende Eigentor von Albian Hajdari.

Die Dortmunder Verantwortlichen um Lars Ricken und Ole Book dürften sich angesichts dieses Starts des jungen Engländers auf die Schulter klopfen. Doch bei BVB-Fans herrscht weiterhin auch noch ein klein wenig Skepsis bezüglich Nwaneri.

BVB sichert sich gleich doppelt ab

Das hat dabei weniger mit seinen sportlichen Leistungen und seinem Potenzial zu tun, sondern viel mehr mit der Rückholklausel, die der FC Arsenal besitzt. Diese erlaubt es den Gunners, die Leihe des 19-Jährigen frühzeitig im Winter abzubrechen.

Bei den schwarz-gelben Anhängern werden da sofort Erinnerungen an Aaron Anselmino wach, der letzte Saison ebenfalls vielversprechend startete, im Winter aber vom FC Chelsea zurückgeholt wurde. Der BVB war überrumpelt und konnte keinen Ersatz mehr verpflichten.

Doch laut den Ruhr Nachrichten müssen die Fans ein solches Szenario bei Nwaneri nicht fürchten. Laut Insider Kevin Pinnow muss Arsenal die Rückholaktion frühzeitig ankündigen, damit der BVB ausreichend Zeit hat, zu reagieren.

Ebenfalls wichtig: Im Falle eines frühzeitigen Nwaneri-Abschieds im Winter fallen für Dortmund keine Kosten an. Die Leihgebühr würde sich in diesem Fall auf null Euro reduzieren, zudem müsste Arsenal für das komplette Gehalt Nwaneris aufkommen.

Schlauer BVB

Bei den Schwarz-Gelben hat man aus dem Anselmino-Drama also anscheinend gelernt. Die zwei Klauseln geben dem BVB wichtige Sicherheit – sowohl sportlicher als auch finanzieller Natur.

Am liebsten wäre den Dortmundern allerdings ohnehin, dass Nwaneri bis zum nächsten Sommer bleibt. Schließlich könnte er sich, wenn er seinen guten Start bestätigen kann, zu einem echten X-Faktor entwickeln.


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