Bei Borussia Dortmund weht unter dem neuen Sportdirektor Ole Book ein anderer Wind. Der Transferfokus liegt wieder deutlich mehr auf jungen Talenten anstatt Ersatzspielern aus England oder Spielern von der Bundesliga-Konkurrenz.
Unter Sebastian Kehl sah das noch anders aus, unter anderem Marcelo Sabitzer als auch Ramy Bensebaini fanden unter dem Ex-Sportdirektor den Weg in den Signal-Iduna-Park. Nachhaltig überzeugen konnte das Duo allerdings nur selten, weshalb jetzt eine Entscheidung über ihre BVB-Zukunft gefallen ist.
BVB schafft Fakten
Wie die Ruhr Nachrichten berichten, werden sowohl bei Sabitzer als auch Bensebaini die 2027 auslaufenden Verträge nicht verlängert. Damit verlässt das Duo den BVB im kommenden Jahr ablösefrei. Es sei denn, der Österreicher und Algerier können sich mit einer Fabel-Saison doch noch für einen neuen Vertrag empfehlen.
Das Duo wahrscheinlich ablösefrei zu verlieren sei für die BVB-Bosse rund um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken jedoch kein großes Problem, heißt es weiter. Grund seien die niedrigen Marktwerte von Sabitzer und Bensebaini, weshalb ein Verkauf wenig lukrativ sei. Während der Österreicher sechs Millionen Euro wert ist (Quelle: transfermarkt.de), sind es beim Algerier sieben Millionen Euro.
Ein letztes Hurra für Sabitzer und Bensebaini?
Stattdessen gibt man sic beim BVB damit zufrieden, die Gehälter der beiden im nächsten Jahr aus den Büchern streichen zu können. Sabitzer gehört mit einem Verdienst von 7,5 bis 8 Millionen Euro zu den Top-Verdienern des Teams, Bensebaini verdient mit vier bis fünf Millionen Euro ebenfalls nicht wenig.
Im kommenden Sommer hat Ole Book also ein deutlich größeres Gehaltsbudget. Für die anstehende Saison sind sowohl Sabitzer als auch Bensebaini aber ungeachtet ihrer Zukunft erneut als wichtige Kaderspieler eingeplant. Gerade Bensebaini könnte aufgrund der unklaren Situation in der Abwehr zu vielen Einsätzen kommen.
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