Luka Modric ist eine der größten Legenden des Fußballs. Gerade erst absolvierte der 40-Jährige seine sechste Weltmeisterschaft. Mithalten können da nur Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Guillhermo Ochoa.
Für Modric endete die WM im Sechzehntelfinale gegen Portugal. Nach dem dramatischen Aus nach Verlängerung stand vor allem eine Frage im Vordergrund: Wo spielt der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison?
Denn eigentlich war berichtet worden, dass Modric seine Zukunft beim AC Mailand von zwei Dingen abhängig mache: Dem Verbleib von Trainer Massimiliano Allegri und der Qualifikation für die Champions League.
Ein wichtiges Signal
Am Ende trat weder das eine, noch das andere ein. Allegri trainiert mittlerweile die SSC Neapel und Milan geht in der neuen Saison in der Europa League an den Start. Doch trotz allem bleibt Modric laut Gianluca di Marzio den Rossoneri treu.
Die Verhandlungen befinden sich aktuell in der finalen Phase, Modric soll unter dem neuen Trainer Ruben Amorim eine Schlüsselrolle einnehmen und Milan wieder zurück an die Spitze Italiens führen. Dort standen die Rossoneri zuletzt 2022, anschließend wechselten sich Neapel und Inter Mailand mit dem Scudetto ab.
Baustellen bleiben
Mit der Verlängerung von Modric kann Milan zumindest hinter eine wichtige Personalie einen Haken setzen. Allerdings bleibt weiterhin viel zu tun. Über allem schwebt der mögliche Abgang von Rafael Leao, der unbedingt verkauft werden soll, um den Kader weiter zu verbessern.
Im Sturm setzte Mailand mit der Verpflichtung von Goncalo Ramos für 74 Millionen Euro vor allem ein finanzielles Ausrufezeichen, ob der Portugiese aber wirklich als Top-Lösung fungieren kann, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Insofern sollte Milan auch hier noch einmal nachlegen, wenn man in Modrics Abschiedssaison ein Wörtchen um den Scudetto mitreden will.
Weitere Transfer-News lesen:
