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Bericht: Zukunft von Eric Martel endgültig entschieden

Eric Martel wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen.
Das 1:5 gegen Bayern München war Martels letztes Spiel für den Effzeh
Das 1:5 gegen Bayern München war Martels letztes Spiel für den Effzeh | DeFodi Images/GettyImages

Der Vertragspoker zwischen dem 1. FC Köln und Eric Martel wurde in den letzten Monaten immer frustrierender. Eigentlich wollte der Effzeh den 24-Jährigen unbedingt halten und legte ihm schon im letzten Sommer ein neues Angebot vor.

Martel jedoch spielte auf Zeit und pokerte – sehr zum Unmut der Kölner, denen irgendwann der Geduldsfaden riss. Das ursprüngliche Angebot wurde einkassiert, stattdessen wurde dem Mittelfeldspieler ein Angebot zu reduzierten Bezügen vorgelegt. Gleichzeitig fandete Sportvorstand Thomas Kessler bereits nach möglichen Nachfolgern.

Martel verlässt Köln

Nun ist laut dem kicker die Zukunft von Martel entschieden. Der 24-Jährige wird das Vertragsangebot nicht annehmen und somit den Verein ablösefrei verlassen. Zuletzt wurde der zentrale Mittelfeldspieler mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht, hier wird man aber abwarten müssen, ob die Wölfe in der Bundesliga bleiben.

Der Effzeh wiederum muss nun im Sommer gleich zwei neue Sechser verpflichten. Ein neuer defensiver Mittelfeldspieler stand ohnehin auf der Einkaufsliste, diese wird nun weiter ergänzt. Ein möglicher Kandidat dabei ist Silas Andersen vom schwedischen Klub BK Häcken, an dem der Effzeh bereits im Winter Interesse hatte.

Wie geht es jetzt für Martel weiter?

Martel auf der anderen Seite scheint sich komplett verpokert zu haben. Im Sommer-Trainingslager letztes Jahr sagte er noch: "Ich muss spüren, dass sich was entwickelt, dass wir erfolgreichen Fußball spielen."

Ausgerechnet er selbst erlebte dann allerdings eine wechselhafte Saison und kam nur selten an seine Bestform heran, was ein Grund für das reduzierte Angebot der Kölner im Winter war. Aber: Als ablösefreier Spieler ist er automatisch für eine ganze Reihe von Bundesligisten interessant – seine Qualitäten sind nämlich trotz der durchwachsenen Saison nicht von der Hand zu weisen.


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