Trotz einer guten Saison wurde Yann Aurel Bisseck von Julian Nagelsmann nicht für den WM-Kader berücksichtigt – auch, weil sich der ehemalige Bundestrainer wohl kaum Spiele von Bissecks Klub Inter Mailand anschaute.
"Man fragt sich allerdings, warum ist er nicht bei der WM dabei? Der hat das Double geholt in Italien, das gab es schon lange nicht mehr, es ist seine zweite Meisterschaft. Er performt da seit drei Jahren", sagte Bild-Fußballchef Christian Falk im Mai im Podcast Bayern-Insider.
Der FC Bayern tat dies im Gegensatz zu Nagelsmann. Und Bisseck überzeugte dabei so sehr, dass die Münchner ihn zumindest als Kandidaten für diesen Sommer auf ihre Wunschliste schrieben. Doch, dass es wirklich zu einem Transfer kommt, ist unwahrscheinlich.
Bissecks klares Bekenntnis
Das italienische Medium sportmediaset berichtet, dass sich Bisseck für eine Vertragsverlängerung bei Inter Mailand entschieden hat. Demnach verlängert er seinen ohnehin noch bis 2029 laufenden Kontrakt bis 2031 – ein klares Zeichen dafür, dass er seine Zukunft in Italien sieht.
Die Sport Bild bestätigte die entsprechenden Berichte, wobei sie ergänzte, dass die Verlängerung bereits in den letzten Zügen ist. Bisseck selbst ist bereits heiß auf die neue Saison: "Ich denke immer, dass wir die Stärksten sind. Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, haben wir eine große Chance, einen weiteren Meistertitel zu gewinnen."
Auch in der Nationalmannschaft oben auf?
Womöglich wird er dann auch zu einer festen Größe in der deutschen Nationalmannschaft. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp kündigte bereits an, vielen Spielern eine Chance geben zu wollen: " Jeder, der berechtigt ist, für die Nationalmannschaft zu spielen, sollte sich Mühe geben. Es ist ein Neustart."
Bisseck dürfte dabei gute Chancen haben, sich in der Abwehrzentrale der "neuen" Nationalmannschaft festzuspielen, schließlich ist er der Prototyp des modernen Verteidigers und bringt eine physische Präsenz mit, die man bei den übrigen Kandidaten zu einem großen Teil vermisst.
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